Prima Donna

After Hours

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 29.10.2008
Jahr: 2008

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


After Hours, Acetate Records, 2008
Kevin Tyler PrestonVocals & Guitar
Erik ArcaneGuitar
Aaron MintonSaxophone & Keyboards
Danny NybyBass
David S. FieldDrums
Produziert von: Messiaz & Prima Donna Länge: 29 Min 52 Sek Medium: CD
01. Soul Stripper06. Lady Strange
02. Demoted07. Doll Face Baby
03. I Don't Want You To Love Me08. Everything's Wrong
04. Stray Doll09. Crucify
05. Double Crosser10. Dummy Luv

Fünf Jungspunde, die sich den Siebzigern verschrieben, ziehen als PRIMA DONNA durch die Lande. Hier bekommt das Rückwärtsgewandte also einen extra glamourösen Anstrich: Wie Styling und Songtitel schon nahe legen, wird hier Punk 'N' Roll kombiniert mit Glam Rock. THE DAMNED treffen auf den frühen DAVID BOWIE, die NEW YORK DOLLS auf MOTT THE HOOPLE.

und die ersten Schritte von CHEAP TRICK

Die Songs wurden aus der Hüfte geschossen, die Gitarren schleudern die Riffs im Sekundentakt, Sänger Kevin Tyler Preston (ansonsten auch noch mit dem GREEN DAY-Nebenprojekt FOXBORO HOT TUBS unterwegs) legt anständig Rotz in die Stimme und ab und zu fegt die Gitarre oder das Saxophon mit einem schnellen Solo dazwischen (Soul Stripper). Kurz und knapp auf den Punkt gebracht werden die Dreiminüter mit Herz und Schnauze, Melodie und Beats und einer Extraportion L.A.-Punk-Attitüde.

Mit jugendlichem Überschwang hat man den elterlichen Plattenschrank geplündert und setzt dies alles in die Gegenwart um, ein bisschen Verruchtheit, Sex-Appeal und Dreck inklusive. Und das funktioniert - wenn auch auf Scheibe als relativ kurzes (gerade mal eine knappe halbe Stunde dauert "After Hours"), durchschaubare Vergnügen. Live sollten diese Jungs, die schon mehr als 200 Konzerte in ihrer knapp fünfjährigen Bandhistorie absolviert haben, als legitime Enkel des Glam Punk und als Kajal-Variante der DIAMOND DOGS gehörig abräumen.

Ralf Stierlen, 29.10.2008

 

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