Primal Fear

Horrorscope


CD-Review

Reviewdatum: 05.01.2002
Jahr: 2001

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Primal Fear
Horrorscope, Nuclear Blast, 2001
Ralf Scheepers Vocals
Mat Sinner Bass
Stefan Leibing Guitar
Klaus Sperling Drums
Henny Wolter Guitar
Produzent: Mat Sinner Länge: 23 Min 40 Sek Medium: Shape-CD
1. Under Your Spell4. Breaker
2. Out In The Fields5. Kill The King
3. Horrorscope

Als Überbrückung der Wartezeit zum nächsten regulären Album haben PRIMAL FEAR eine 5-Track-Shape-CD veröffentlicht.
An und für sich eine feine Sache, zumal dem geneigten Fan mehr als 23 Minuten Power-Metal vom Feinsten geboten wird.

Under your spell und die RAINBOW-Coverversion Kill the king kennt man natürlich schon vom vorletzten Album "Jaws of death".
Auch Breaker, vom "A tribute to ACCEPT"-Sampler, dürfte ein Großteil der potentiellen Zielgruppe schon im heimischen Plattenschrank stehen haben.
Bleiben der "Jaws of death"-Japan Bonus Track Horrorscope und das von Phil Lynott und Gary Moore bekannte Out in the fields. Beide Nummern haben Klasse und rechtfertigen an und für sich die Anschaffung dieses Appetithappens alleine.

Eine runde Sache... wenn das Ganze eben nicht eine gottverdammte Shape-CD wäre!
Der Warnhinweis Do not use in car stereo systems sollte stutzig machen und hat sicher seine Berechtigung.
Besser wäre aber der Hinweis, dass sich diese CD wohl nur in grob geschätzt 5 - 10 % der handelsüblichen CD-Abspielgeräte verwenden lässt.
Wer einen CD-Wechsler oder gar eine CD-Jukebox sein Eigen nennt, kann es gleich vergessen, genau so, wer seinen PC als Abspielgerät nutzt.

Somit versuche ich nun etwas ratlos, den tieferen Sinn dieser Veröffentlichung zu ergründen. Nett anzuschauen ist das Teil ja, aber ist die eigentliche Aufgabe einer CD nicht, als Datenspeicher für digitalisierte Musik zu dienen?

Wie wäre es das nächste Mal, so etwas gleich als Doppel-CD zu veröffentlichen?
CD1, die Shape zum an die Wand nageln, CD2 eine stinknormale CD-Single, damit man auch wann und wo man will in den Genuss der Musik kommen kann.

Martin Schneider 05.01.2002

 

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