Pro-Pain

Absolute Power

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 12.05.2010
Jahr: 2010
Stil: Hardcore, Metalcore

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Pro-Pain
Absolute Power, AFM Records, 2010
Gary MeskilVocals, Bass
Tom KlimchuckLead Guitar
Marshall StephensRhythm Guitar
Ricky HalversonDrums
Guests:
SchmierBackground Vocals on Track 03
Gianni PontilloBackground Vocals on Track 08
Inga PulverBackground Vocals on Track 08
Produziert von: V.O. Pulver Länge: 37 Min 23 Sek Medium: CD
01. Unrestrained06. Hell On Earth
02. Destroy The Enemy07. Divided We Stand
03. Stand My Ground08. Gone Rogue (I Apologize)
04. Road To Nowhere09. Rise Of The Antichrist
05. AWOL10. Hate Coalition

Der New Yorker Sänger, Bassist und Komponist Gary Meskil (ex-CRUMBSUCKERS) formierte das Hard- und Metalcoreflaggschiff PRO-PAIN zu Beginn der 1990er Jahre. Neben ihm ist Gitarrist Tom Klimchuck inzwischen das einzige noch verbliebene Urmitglied dieser Sturmtruppe.
Die Diskografie der Band beinhaltet neben Kompilationen, einer Coverscheibe und einem Konzertmitschnitt, immerhin elf reguläre Studioalben. Mit ’Absolute Power’ feuerten die Amerikaner soeben aus allen Rohren ihre zwölfte Salve eigener Songs ab.

Ihre Sprengkraft verdanken die zehn Granaten zu allererst der hervorragend aufeinander abgestimmten und äußerst explosiven Mischung aus Hardcore und Metal. Der hier gebotene Crossover aus voll entwickelter Melodik, zum Teil kaum bezähmter Härte und mitreißender Rhythmik. ’Absolute Power’ trägt seinen Namen vollkommen zu Recht. Die mit Hilfe der intensiven und mächtigen Musik, sowie des extrem ausdrucksstarken und engagierten Gesangs freigesetzten Kräfte und die damit verbundenen Aggressionen sind beinahe greifbar. Was heißt hier “beinahe“! Sie erreichen tatsächlich eine dermaßen hohe Dichte und Konzentration, dass sie sich regelrecht materialisieren. Es ist nahezu unmöglich, sich dieser von den Tracks ausgehenden Wirkung irgendwie zu entziehen. Jeder, der sich dem neuesten Werk von PRO-PAIN aussetzt, wird quasi gegen seinen eigenen Willen dazu gezwungen, sich in irgendeiner, bevorzugt schnellen und heftigen, Art zu bewegen.

Die Produktion von V.O. Pulver (GURD), seit 1996 saßen PRO-PAIN damit übrigens erstmals wieder einmal nicht selbst am Regiepult, im Little Creek Studio im schweizerischen Gelterkinden, klingt modern. Sie befreit den Sound von allzu überkommenem Ballast und entstaubt ihn wo es notwendig erscheint, lässt ihm aber trotzdem seine ureigene Identität und setzt die Kompositionen damit auf das Vorteilhafteste in Szene.
Die Fans müssen alles in allem also, trotz moderater Modernisierung und teilweise frischem Wind im Wirken ihrer Favoriten, keinesfalls auf lieb gewonnene und daher wohl kaum wegzudenkende Eckpunkte verzichten. PRO-PAIN klingen immer noch wie PRO-PAIN, nur eben vitaler und interessanter.

Die ausgezeichnet zu nennenden instrumentalen und gesanglichen Leistungen (bei Stand My Ground singt Schmier von DESTRUCTION mit und bei Gone Rogue (I Apologize) betätigen sich Gianni Pontillo von PURE INC., sowie Inga Pulver als Gastsänger) lassen ’Absolute Power’ zu einer wahrlich hörenswerten Angelegenheit werden.

PRO-PAIN machen mit ihrem neuesten Studiostreich vieles richtig. Sie wählen zwar ganz sicher nicht den leichtesten Weg, indem sie sich einfach unverändert wiederholen, sondern riskieren einige Neuerungen. Dieser Mut verdient es unbedingt, von den Anhängern unterstützt zu werden. Vielleicht wagt sich ja sogar der eine oder andere Neuinteressent an die Band heran, was wünschenswert wäre. Empfehlung!

Michael Koenig, 08.05.2010

 

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