Rainravens

Rattle These Walls

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 29.07.2010
Jahr: 2010
Stil: Roots Rock

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Rainravens Homepage



Redakteur(e):

Michael Masuch


Rainravens
Rattle These Walls, Blue Rose Records, 2010
Andy Van DykeVocals, E-Guitar, Acoustic Guitar, Harmonika
David Ducharme-JonesVocals, Guitars
David EvertsonBass
Rob LeeDrums
Produziert von: David Ducharme-Jones Länge: 73 Min 55 Sek Medium: CD
01. Last One Through The Door09. Long Cold Summer
02. Diamond Diamond Bar10. Sleep Through The Night
03. Ruby11. Wandering Heart
04. Earth Rolls On12. Rose Of Jericho
05. A Beautiful One13. Rainravens 115th Dream Or Welcome To Nashville
06. One With Everything14. Left Undone
07. Dragonfly15. Maintenance Man
08. Dead Horse16. Put Your Hand On The Radio

Man(n) darf sich glücklich schätzen, dass es in unserer "wir spielen die Hits"- Sender Mentalität noch Institutionen wie das von WDR und 3Sat ausgestrahlte Crossroads Festival gibt, das sich über all die Jahre als musikalisches Refugium für gut gemachte, hemdsärmelig vorgetragene Rockmucke etabliert hat.

Rainravens, die aus Austin/Texas stammende Band, hatte sich nach einigen Jahren der Funkstille anno 2007 wieder einmal zu einem Album ("Garden Rocket") zusammengerauft und konnte damit durchaus an ihre 90er Jahre Erfolge anknüpfen und hinterlassen auch auf der vorliegenden Live CD/DVD einen tollen Eindruck und starten gleich unbekümmert mit Last one through the door aus ihrem 2000er "Diamond Blur"-Album einen tollen 75-minütigen Liveabend vor begeistertem Publikum.

Ruby und Dragonfly (aus ihrem aktuellen Album) kommen mit David Jones' Bottleneck Arbeit stimmungsvoll zum Tragen, während Neu-Drummer Rob Lee bei Dragonfly auch mit dem Jazzbesen zu gefallen weiß.
Die geradlinigen, hemdsärmeligen Rocksongs aber sind Rainravens Stärke.

Andy van Dyke, der meist auch für das Songwriting verantwortlich zeichnet, und David Ducharme-Jones sind nicht die Poser oder Entertainer auf der Bühne, brauchen sie auch gar nicht. Rainravens bieten geradliniges, unverbrauchtes Songmaterial und auf der Bühne eine sehr überzeugende Performance aus Rock, Roots, Folk und Spielfreude, die sie wie bei Long Cold Summer und Rainravens 115th Dream or Welcome to Nashville in Perfektion darbieten. Die balladeske Seite kommt mit Tracks wie Sleep through the Night und ebenfalls nicht zu kurz. Mit Put your hands on the radio aus dem 99er "Rose Of Jericho" Album beenden sie einen Klasseauftritt.
Bleibt nur zu hoffen, dass es nach "Rattle These Walls" nicht nochmal so lange bis zum nächsten Album mit brandneuen Songs braucht.

Michael Masuch, 24.07.2010

 

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