Ramses

Firewall

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 29.11.2014
Jahr: 2014
Stil: Classic Rock/Hard Rock/Krautrock

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Ramses
Firewall, Sireena Records, 2014
Reinhard SchröterVocals, Keyboards & Additional Guitar
Norbert LanghorstGuitar
Herbert WolfslastBass & Additional Guitar
Winfried LanghorstKeyboards & Vocals
Carsten LollDrums & Percussion
Herbert NathoVocals (on Track 13)
Lina, Tessa, Jana, Vicky, GabiBacking Vocals
Produziert von: Ramses & Jürgen Peters Länge: 59 Min 49 Sek Medium: CD
01. Welcome To The Show08. Thirst In My Heart
02. Save The World09. The Straw That Broke The Camel's Back
03. Love In Vain10. Look @ Your Neighbour
04. Into The Moments11. X-mas Song
05. All This Time12. Back To The Glades
06. Firewall13. Look At Your Neighbour (Soft Version)
07. Virgin Zone

40 Jahre alt zu werden schaffen beileibe nicht allzu viele Bands. RAMSES aus Hannover haben es geschafft (seit den Anfangstagen sind es sogar etwas mehr als 40 Jahre) und haben zum Jubiläum – stattliche 14 Jahre nach dem letzten Release – ein neues Album auf den Markt gebracht. Ursprünglich im Krautrock beheimatet, gibt es hier melodischen, klassischen Rock, der mal balladesk (Love In Vain, Thirst In My Heart), gerne aber auch mal etwas härter daherkommt (Virgin Zone). Das Tempo ist eher im mittleren Bereich, gemäß den in Würde gereiften Musikern. Charakteristisch ist der großflächige Keyboardsound, der immer wieder mit griffigen Gitarren angereichert wird.

Die alten Fans der Band wird es freuen, dass man stilistisch und personell auch Brücken zu den Anfangszeiten schlägt. So erinnert das instrumentale Back To The Glades an die achtziger Jahre. Dazu gibt es Look @ Your Neighbour gleich in zwei Versionen: Live mit entsprechender wechselvoller Dramaturgie und ausgiebigen Soloausflügen der Gitarre und in einer “Soft-Version“ mit dem früheren Sänger Herbert Natho. Dabei beweisen die Protagonisten, dass sie absolut nichts verlernt haben und immer noch über ausreichend Biss verfügen.

Wer also gut gespielten und perfekt produzierten melodischen Hard Rock mit leichten Ausflügen in Richtung Art Rock und Neoprog, irgendwo zwischen den mittleren ELOY, JANE (Hannoveraner Schule eben) und ASIA gelegen, abkann, sollte sich das Album unbedingt einmal zu gehör führen. Die Fans werden es ohnehin lieben und hoffen, dass nicht wieder 14 Jahre bis zum nächsten Werk vergehen.

Ralf Stierlen, 27.11.2014

 

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