Ratt

Infestation

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 12.04.2010
Jahr: 2010
Stil: Glam Metal

Links:

Ratt Homepage



Redakteur(e):

Marc Langels


Ratt
Infestation, Roadrunner Records, 2010
Stephen PearcyGesang
Warren DeMartiniGitarre
Bobby BlotzerSchlagzeug
Carlos CavazoGitarre
Robbie CraneBass
Produziert von: Michael Baskette Länge: 42 Min 14 Sek Medium: CD
01. Eat Me Up Alive07. As Good As It Gets
02. Best Of Me08. Garden of Eden
03. A Little Too Much09. Take A Big Bite
04. Look Out Below10. Take Me Home
05. Last Call11. Don't Let Go
06. Lost Weekend

Lange Zeit sah es ja nicht danach aus, dass diese Reunion niemals zustande kommen würde. Dazu hatten sich Sänger Stephen Pearcy und der Rest der Band einfach zu sehr bekämpft. Das ging ja sogar so weit, dass Pearcy höchstrichterlich nicht mehr unter dem Namen RATT touren durfte (er musste die Einnahmen einer absolvierten Konzertreise sogar an die Band abtreten), dafür durfte die Band kein Album ohne ihn veröffentlichen. Um diesen gordischen Knoten zu zerschlagen musste man sich also wieder zusammenraufen. Und zusammen legen sie mit “Infestation“ ein absolut überzeugendes Comeback-Album vor.

RATT gehörten in den 1980er Jahren zu den besten und erfolgreichsten Bands des so genannten Glam-Metal und ihre Scheiben “Out Of The Cellar“ und “Invasion Of Your Privacy“ gehörten zu den Meilensteinen des Genres. Ihr Stil hatte damals schon immer etwas mehr musikalische Qualität zu bieten als ihre Kollegen von MÖTLEY CRÜE und insbesondere als POISON. Denn Warren DeMartini war beziehungsweise ist ein echter Gitarrenheld, der mit seinen sechs Saiten einiges anzustellen weiß. Hin und wieder kann man auch heute die Einflüsse eines frühen Eddie Van Halen bei DeMartini heraushören.

“Infestation“ bietet denn auch wieder die alten Trademarks der Band: eben das einzigartige Gitarrenspiel von DeMartini (unterstützt mittlerweile von Ex-QUIET RIOT-Klampfer Carlos Cavazo), die unverkennbare Röhre von Pearcy und Hooks en Masse. Beste Beispiele sind der Opener Eat Me Up Alive das treibende A Little Too Much oder auch die groovigen Look Out Below und Last Call. Sicher, der ein oder andere Song (zum Beispiel die erste Single Best Of Me) ist eher durchschnittlich ausgefallen, aber auch auf den Klassikern “Out Of The Cellar“ und “Invasion Of Your Privacy“ gab es den ein oder anderen Lückenfüller.

RATT ist ein unerwartet gutes Comeback gelungen, das Fans begeistern dürfte, haben die Jungs doch nichts von ihren musikalischen Fähigkeiten und ihrer Power eingebüßt. Wer “Out Of The Cellar“ und “Invasion Of Your Privacy“ liebte, wird auch ”Infestation” mögen.

Marc Langels, 11.04.2010

 

(C) 2008 - 2020 by Hooked on Music