Rebel Vikings

Live In Europe

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 23.12.2005
Jahr: 2005

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Redakteur(e):

Epi Schmidt


Rebel Vikings
Live In Europe, Eigenvertrieb, 2005
Dave Valliere Vocals, Guitars
Pontus J. Back Vocals, Guitars
25 Min 29 Sek Medium: CD
1. Orange Car5. Again & Again
2. Shining Light6. Orange Car (Studio Version)
3. Soldiers7. Shining Light (Studio Version)
4. Dizzy Miss Lizzy

Mit dem Amerikaner Dave Valliere und dem Skandinavier Pontus J. Back haben sich, unter dem Namen REBEL VIKINGS zwei Vögel zusammen getan, die in erster Linie daran interessiert sind Spaß zu haben. Was nicht heißt, dass sie sinnlos herumalbern, aber man merkt ihnen die gute Laune bei der Arbeit an.
Wenn sie, trotz des Namens, mit Southern Rock auch nur z.T. zu tun haben, so haben sie doch schon mit LYNYRD SKYNYRD, MOLLY HATCHET und einer ganzen Reihe ähnlicher Bands gespielt und gejammt.

Als Akustik-Duo waren sie 2005 in Europa auf Tour und davon gibt's nun dieses kleine Livealbum. Dem Liveset entsprechend finden sich neben eigenen Songs auch ein paar Coverversionen darauf.
Los geht's aber mit eigenem Stoff, dem von Valliere geschriebenen, eingängigen Orange Car. Das erinnert im Intro etwas an Rock'n'Roll Hoochie Coo und etwas wird man von der relativ dünnen Stimme Vallieres überrascht, die irgendwo zwischen Neil Young und, ganz besonders, Paul Simon liegt. Ergänzt sich allerdings bestens mit dem raueren Organ von Pontus J. Back.
Fingerfertig sind die beiden offensichtlich und so macht dieser Midtempo-Gute-Laune-Song doch gleich richtig Laune.

Shining Light kommt dann eher als Country-Ballade und gleichfalls mit einem gewissen Ohrwurmfaktor. Im Großen und Ganzen erinnert mich dieses Album jetzt schon an Moody & Marsdens "Live In Hell" Akustik-Album.
Soldiers bringt dann denn "Southern-Anteil" ins Spiel, ähnlich den akustischen LYNYRD SKYNYRD. Vielleicht hätte man hier den Gesang wieder Herrn Black überlassen sollen, denn bei Mr. Valliere bekommt der Titel doch mehr einen popigen Touch. Trotzdem: Schöner Song.
An John Lennon erinnern die beiden mit Dizzy Miss Lizzy. Kommt gut, aber ein bisschen mehr Publikumsgeräusche hätte die Liveatmosphäre zweifellos besser rübergebracht. Wenn die Typen von HAYSEED DIXIE die folgende Version von STATUS QUOs Again & Again hören, kann man wohl bald mit einem Akustikalbum als Tribut an die Boogiekönige rechnen. Der Song bekommt hier mehr ein Bluesschema verpasst, was der guten Laune keine Abstriche macht. Partysongs kann man halt auf vielerlei Weise spielen.

Als Zusatz gibt's noch Studioversionen von Orange Car und Shining Light. Beides wohl eher Low-Budget Produktionen, aber das verleiht ihnen durchaus einen gewissen Charme und zeigt, sogar deutlicher, dass diese Lieder Potenzial haben.
Die elektrifizierte Version von Shining Light kommt sogar einiges besser - irgendwo zwischen Elvis/The King und Southern Rock. Tatsächlich fühle ich mich stark an die deutsche Band DJANA LOVES PAISLEY erinnert, gerade was den Gesang angeht.
Die REBEL VIKINGS auf der Bühne zu sehen, erhöht sicherlich den Spaß um einiges, aber auch zuhause wippt man gerne mit. Leider nicht allzu lange, denn mit knapp über 25 Minuten bleibt nicht viel Zeit.

Epi Schmidt, 23.12.2005

 

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