Rebellion

Born A Rebel

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 28.01.2004
Jahr: 2003

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Rebellion
Born A Rebel, Drakkar Entertainment, 2003
Michael SeifertVocals
Uwe LulisGuitar
Björn EilenGuitar
Tomi GöttlichBass
Randal T. BlackDrums
Produziert von: Uwe Lulis & Tomi Göttlich Länge: 53 Min 25 Sek Medium: CD
1. Born a rebel7. Iron flames
2. Adrenaline8. Through the fire
3. One for all9. Devil's child
4. Word is war10. Meet your demon
5. Dragons fly11. Power of evil
6. Queen of spades

Der Mehrzahl unserer an harten Klängen interessierten Leserschaft dürfte ich kein all zu großes Geheimnis enthüllen, wenn ich verrate, dass sich hinter REBELLION die ehemaligen GRAVE DIGGER-Recken Uwe Lulis und Tomi Göttlich verbergen.
Damit ist auch die musikalische Marschrichtung von REBELLION vorhersehbar: Solider Teutonenstahl, ohne große Schnörkel und Sperenzchen.

Vorhersehbar bedeutet aber in diesem Fall weder langweilig noch angestaubt. Im Gegenteil: REBELLION greifen frisch und unverkrampft das Erbe von ACCEPT, frühen RUNNING WILD und internationalen Wegbereitern wie JUDAS PRIEST auf und schmieden daraus ein ziemlich heißes Eisen, das trotz der unüberhörbaren Rückbesinnung eine unverkennbare eigenständige Prägung aufweist.

Die Kunst von REBELLION besteht darin, Heavy Metal auf das Wesentlichste zu reduzieren und alles was auch nur den leisesten Verdacht an überflüssigen Ballast erwecken könnte außen vor zu lassen. Eine treibende Rhythmussection, krachende Gitarren und ein kraftvoller, aggressiver Shouter genügen vollkommen, um mit einfach gestrickten, rauen und eingängigen Metal-Hymnen, die trotzdem nie banal oder gar primitiv wirken, ein überzeugendes Album aus dem Ärmel zu schütteln.

Dazu werden REBELLION bei Songs wie Adrenaline, Through the fire oder dem Opener Born a rebel ihrem Namen vollauf gerecht und verbreiten ein aufrührerisches Flair, dass dazu verleitet die Fäuste gen Himmel zu schleudern, in exzessives Headbangen zu verfallen und alles was einem gerade so auf den Senkel geht für einige Minuten völlig zu vergessen.

In dieser Form macht urtypischer Achziger-Metal Spaß und hat auch zwei Dekaden später noch seine Existenzberechtigung.

Martin Schneider, 28.01.2004

 

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