Rebellion

Sagas Of Iceland

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 02.07.2005
Jahr: 2005

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Redakteur(e):

Martin Schneider


Rebellion
Sagas of Iceland, Massacre Records, 2005
Michael SeifertVocals
Uwe LulisGuitar
Björn EilenGuitar
Tomi GöttlichBass
Gerd LückingDrums
Produziert von: Uwe Lulis & Tomi Göttlich Länge: 63 Min 39 Sek Medium: CD
1. In memorandum Lindisfarnae8. Treason
2. Ynglinga saga (To Odin we call) 9. Sword in the storm (The saga of Earl Hakon, Protector of Norway)
3. The sons of the dragon slayer (Blood eagle)10. Blood rains (The saga of King Olaf Trygvason)
4. Ragnhild's dream11. Ruling the waves
5. Harald Harfager12. Canute the Great (The King of Danish pride)
6. Erik the Red13. Harald Hadrade
7. Freedom (The saga of Gang Hrolf)

Was sich schon bei der Pre-Listening-Session abzeichnete wird mit dem 'finished product' zur endgültigen Gewissheit. REBELLION haben mit "Sagas of Iceland - The history of the vikings I" den bisherigen Höhepunkt ihres Schaffens erreicht und ein Album vorgelegt, das im Bereich des traditionellen Heavy Metal in diesem Jahr nur schwerlich getoppt werden dürfte.

Mit Blood rains, Sword in the storm, Ruling the waves und dem alles überragenden In memorandum Lindisfarne/Ynglinga Saga haben REBELLION eine knappe Hand voll Maßstäbe setzender Songs am Start, die das Zeug dazu haben zu zeitlosen Klassikern zu werden. Erfreulicherweise hat sich auch meine Vermutung bestätigt, dass Harald Harfager bei der Pre-Listening-Session noch nicht in seiner endgültigen Version vorlag. Um einige liebevolle Details, ergänzt, wie die Sprechpassage der weiblichen Stimme und das Outro, erhält der Song den letzten Schliff, der ihn ebenfalls zu einem echten Höhepunkt des Albums reifen lässt.

Da auch das restliche Material kaum abfällt und selbst der für mein dafürhalten schwächste Track Treason keinesfalls als Ausfall bezeichnet werden kann, haben wir hier eins der seltenen Werke vorliegen, das man mit 'just killers - no fillers' prägnant charakterisieren kann.

Im Gegensatz zum recht einfach gestrickten Vorgänger "Born a rebel" sind die Kompositionen weitaus komplexer und anspruchsvoller angelegt, vor allem was die mitreißenden Gitarrenarbeit der Herren Lulis und Eilen angeht, die oftmals in grandiosen Solopassagen gipfelt.

Auch Sänger Michael Seifert verlangt das neue Material weitaus mehr ab, als die Kompositionen des Vorgängers. Er präsentiert sich als facettenreicher Heavy Metal-Shouter, der zwar überwiegend mit rauen Vocals aufwartet, aber auch sehr melodische Passagen in überzeugender Manier meistert und selbst in den vereinzelt eingestreuten hohen Gesangspassagen eine gute Figur abgibt.

Nein, musikalisch kann man REBELLION wirklich nicht an den Karren fahren. Das ansprechende lyrische Konzept, das ich schon ausführlich an anderer Stelle vorgestellt habe, wertet das Album weiter auf.

Lange Rede, kurzer Sinn: Eine der herausragenden Veröffentlichungen der an großen Alben nicht gerade armen Heavy Metal-Geschichte, an der kein Weg vorbei führt.

Martin Schneider, 02.07.2005

 

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