Rebellious Spirit

Gamble Shot

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.07.2013
Jahr: 2013
Stil: Hard Rock

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Redakteur(e):

Marc Langels


Rebellious Spirit
Gamble Shot, SPV, 2013
Jannik FischerGesang & Gitarre
Jens FischerBass & Gesang
Silvio BizerSchlagzeug
Corvin DomhardtGitarre & Gesang
Produziert von: Rebellious Spirit Länge: 39 Min 10 Sek Medium: CD
01. Let's Bring Back06. Gone Wild
02. Sweet Access Right07. Don't Leave Me
03. Cry For You08. You're Not The Only One
04. Change The World09. Forever Young
05. Lights Out10. Rock It

Stoppt mich, wenn euch diese Geschichte bekannt vorkommt. Vier Jugendliche aus Süddeutscheland gründen eine Band und verschreiben sich einer Musik, die zu einem Zeitpunkt hip und cool war, als die Protagonisten unserer Geschichte noch nicht einmal auf der Welt waren. Na, klingt das vertraut. Stimmt, ähnliches hat sich bereits bei KISSIN’ DYNAMITE so zugetragen und der Band eine beachtliche Karriere bis zum jetzigen Zeitpunkt eingebracht. Und nun wiederholt sich die Geschichte vielleicht bei REBELLIOUS SPIRIT.

Gegründet 2010 von den Brüdern Jannik (Gesang/Gitarre) und Jens Fischer (Bass/Gesang) zusammen mit ihren Mitstreitern Silvio Bizer (Schlagzeug) und Corvin Domhardt (Gitarre/Gesang), als diese alle gerade mal um die 20 Jahre alt waren, widmen sich REBELLIOUS SPIRIT einer Musik, die durchsetzt ist mit den Einflüssen wie MÖTLEY CRÜE, POISON oder gegenwärtig HARDCORE SUPERSTAR und H.E.A.T. Diese machen sich sowohl in den verwendeten Sounds als auch bei den Strukturen und dem Aufbau der einzelnen Lieder deutlich bemerkbar.

Dabei fällt aber recht schnell auf, dass die Songs von REBELLIOUS SPIRIT keineswegs mit denen der genannten Bands mithalten können. Gerade wenn man sie mit den Alben von H.E.A.T. vergleicht fällt ein Klassen-Unterschied auf. Das betrifft nicht so sehr die spielerische Ebene, sondern eher das kompositorische Niveau. Das kommt selten über das Level „guter Durchschnitt“ hinaus. Diesem Prädikat schließt sich auch das Niveau des Gesang von Jannik Fischer an. Er verfügt weder über den Umfang noch den Ausdruck, um Emotionen beim Hörer zu wecken.

REBELLIOUS SPIRIT mögen ein positives Signal setzen, dass nicht die ganze Jugend versucht, über Shows wie „Deutschland sucht den Superstar“ musikalisch Karriere zu machen. Leider kommen sie aber nicht über das rockige Äquivalent dieser Show hinaus. Zu eintönig, zu gleichförmig, zu uninspiriert kommen die Lieder daher. Da waren ihnen KISSIN’ DYNAMITE bei ihrem Karrierestart schon um einiges voraus.

Marc Langels, 25.06.2013

 

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