Reckless Kelly

Long Night Moon

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 15.11.2013
Jahr: 2013
Stil: Americana

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Redakteur(e):

Michael Masuch


Reckless Kelly
Long Night Moon, Blue Rose Records, 2013
Willy BraunLead Vocals, Rhythmn Guitar, Harmonium, Harmonica, Percussion
Cody BraunFiddle, Mandolin, Electric Guitar, Harmony Vocals, Percussion
David AbeytaLead Guitar, Percussion, Lap Steel, Piano
Jay NazzDrums, Percussion
Joe MillerBass Guitar, Upright Bass
Additional Guests:
Bukka AllenB-3 Hammond (1.2.4,8,11)
Jeff PlankenhornElectric Dobro (10)
Lloyd MainesPedal Steel Guitar (5.6.7)
John Ross SilvaShaker (10,12)
Produziert von: David Abeyta, Cody & Willy Braun Länge: 50 Min 53 Sek Medium: CD
01. Long Night Moon07. I Can`t Stand It
02. Real Cool Hand08. Last Goodbye
03. Irish Goodbye09. Did`nt Mean To Break Your Heart
04. Every Step of The Way10. The Only Home I´ve Ever Know
05. Be My Friend (In Real Life)11. Long Night Moon (Reprise)
06, The Girl I Knew12. Idaho

Was um Himmelswillen soll denn nach Long Night Moon, ein harmloser und scheinbar kein Wässerchen trübender Titelsong, noch folgen, wenn sich David Abeytas Gitarre hypnotisch langsam im Kopf festsetzt, die Violine dazu klagt und das Schlagzeug trancig schleppend im Hintergrund dazu werkelt und sich das Ganze zu einer Killerballade mausert?

Aber da sollte niemand Bedenken haben, denn Cody und Willy Braun servieren ihre Songs mal straight rockend ( Real Cool Hand), während sich Akustik- und Elektrische Gitarre ein Kopf an Kopf Rennen liefern und eine fette Hammond auch mit im Rennen ist. Sie entwickeln ungemeines Potential und dies ist beängstigenderweise erst als "Warm Up" für ihr mittlerweile zehntes Album seit 1995 zu verstehen.

RECKLESS KELLY besitzen das Know How, mal todtraurige Balladen wie Irish Goodbye ins Rennen zu schicken, wenn Steel Guitar und Fiddle auf hohem Niveau um die Wette klagen, um dann im Handumdrehen flugs mit Every Step Of The Way eine musikalische Rampensau abzuliefern, die mit Harmonica, Orgel und knackig geprügeltem Schlagzeug daher kommt und allenthalben Begeisterung zu entfachen vermag.
Und da ist es auch durchaus chic, wenn ein knalliges Schlagzeug beim Social Network kritischen Be My Friend (In Real Life) den Song eindringlich anschiebt und die Gitarre den Song schön am Köcheln hält und kurzweilig gestaltet.
Geradewegs in die American/Country Airplay Charts sollten es I Can`t Stand It und Last Goodbye schaffen, die den gewissen, unwiderstehlichen Midtempo Groove in sich haben, wo sich langsam Drums und fiebrige Gitarren und die satten Hammond-Melodien (Last Goodbye) ihren Weg ins Gehirn bahnen und sich dort unweigerlich festhaken.

Man kann das Album von vorne bis hinten sezieren, unter die Lupe nehmen, verdammt, keinerlei Anzeichen für schwache Songs, kein Material das auch nur in die Nähe eines "Füllers" geraten könnte. Und um das auch nochmal dick zu unterstreichen, schieben RECKLESS KELLY mit Didn't Mean To Break Your Heart und Idaho nochmal eine fette Portion geballter Lapsteel, Akustikgitarre und sehnsuchtschwangerer Harp plus Fiddle hinterher.

Grosses Kino, meine Herren! Hätte ich einen Stetson, würde ich ihn ziehen.

Michael Masuch, 04.11.2013

 

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