Red Circuit

Homeland

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 21.10.2009
Jahr: 2009
Stil: Progressive Power Metal

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Red Circuit
Homeland, Limb Music Products, 2009
Chitral "Chity" SomapalaVocals
Markus TeskeKeyboards
Chris MoserGuitar
Tommy SchmittBass
Andy KleinDrums
Gäste:
The SurpriSing-ChoirChoir
The Innocence ChoirChoir
Andy KuntzVocals
Produziert von: Markus Teske & Andy Kuntz Länge: 46 Min 45 Sek Medium: CD
01. Homeland06. Fall In The Skies
02. The World Forgotten Sons07. Healing Waters
03. Sun Of Utopia08. Canonize Your Sins
04. Through The Eyes Of A Child09. See The Light
05. Absinth10. You Can Sleep While You're Dead

Immerhin drei Jahre hat es gedauert, bis RED CIRCUIT mit ihrem zweiten Album "Homeland" aus der Ecke hervorgekrochen sind. Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, hat doch Markus Teske als Produzent mit seinen Bazement Studios gut zu tun (SAGA, DOMINICI, VANDEN PLAS etc.) und ist auch Sänger Chity Somapala (ex-AVALON, ex-FIREWIND, CIVILIZATION ONE) ein gefragter Mann. Dazu hat man auch neues Personal an der Gitarre und am Schlagzeug, außerdem heißt es ja immer, gut Ding will Weile haben.

Und gut ist "Homeland" zweifellos geworden. Melodischer, progressiver Power Metal mit einem überragenden Sänger, knackig-kompakten Songs mit zupackenden Riffs (Homeland) und jeder Menge Vorwärtsdrang. Die Keyboards sorgen für Fülle und den nötigen Bombast, zu dem auch die beiden Chöre beitragen (Through The Eyes Of A Child, You Can Sleep Whilre You're Dead). Progressiv, aber hochmelodisch (Canonize Your Sins), variabel, aber doch auch immer eingängig (Sun Of Utopia, Absinth, The World Forgotten Sons), gelingt es RED CIRCUIT bestens, die Balance zwischen straighten Songs und ausgetüftelten Arrangements zu bewahren. Maßgeblich mitbeteiligt an der Produktion war auch Andy Kuntz, weshalb eine gewisse Nähe zu VANDEN PLAS spürbar ist.

"Homeland" beherbergt zehn glänzen produzierte und mit Leidenschaft und Virtuosität interpretierte melodische Kraftprotze (ok, You Can Sleep While You're Dead ist die obligatorische Ballade). Mit rauer Schale (riffgesättigte Strophe) und weichem Kern (strahlende Refrains). Dem beinharten Progger werden die Songs mit vier bis viereinhalb Minuten zu kurz sein und die ausgeklinkten Innovationen fehlen, aber wer auf richtig guten progressiven Power Metal steht, der kommt an den Jungs aus dem Rhein-Main-Gebiet nicht vorbei.

Ralf Stierlen, 20.10.2009

 

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