Red Dead Roadkill

Sweet Songs Of Anguish


CD-Review

Reviewdatum: 21.07.2019
Jahr: 2019
Stil: Alternative Metal
Spiellänge: 52:35
Produzent: Bob Lee

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Plattenfirma: Fastball Music


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Die Happy

Helloween

Masterplan

Titel
01. Unleash The Beast
02. Lines Of Fire
03. Hail To The King
04. Cold
05. Headlights
06. Good Night
 
07. Somewhere Mr. Fate
08. Pretty In Silence
09. Thorns Below
10. Dying Day
11. Songs Of Anguish
12. Under Water
Musiker Instrument
Radness Gesang
Bob Lee Gitarre
Dean Harper Gitarre
Sazzy O. Bass
Crash Schlagzeug
Gastmusiker:
Roland Grapow Gitarre

Aus Norddeutschland stammt die Band RED DEAD ROADKILL. Nachdem sich die Vorgängergruppe ROAD KILL aufgelöst hatten, zog sich Gitarrist und Songwriter Bob Lee zurück, um  nach einer neuen musikalischen Vision zu suchen. Das Ergebnis findet man nun auf dem Debüt-Album des neu-formierten Quintetts, das auf den Titel “Sweet Songs Of Anguish“ hört. Auf dem Werk selber sind allerdings nur die Sängerin und Lee selber zuhören, da der Band-Chef alle Instrumente selber einspielte und die Produktion übernahm.

Ihren Musikstil bezeichnen RED DEAD ROADKILL selbst als „Red Death Rock“, das ist eine Mischung aus klassischem Hard Rock, mit dem Sound von Alternative und Metal, verfeinert mit einer Prise Pop Rock, sprich bei aller Härte achtet die Band auch immer darauf, trotzdem melodiös und gefühlvoll zu agieren. In ihren Songs geht es um viele Themen die jeden im Leben beschäftigen. Es geht viel um den Umgang mit sich selbst und seinen Mitmenschen in einer sich ständig verändernden und schneller werdenden Welt.

Nicht nur auf Grund der hervorragenden Sängerin namens Radd (die leider schon nicht mehr zur Band gehört), erinnern mich RED DEAD ROADKILL auf “Sweet Songs Of Anguish“  recht häufig und stark an DIE HAPPY. Man höre nur einmal Nummern wie Unleash The Beast, Cold oder Somewhere, Mr. Fate an und wird die Parallele erkennen.  Auch die deutsche Band ist für ihren packenden Sound und das immer vorhandene Gefühl für eingängige Gesangsmelodien bekannt. Für den passenden Sound sorgte dabei MASTERPLAN-Chef und Ex-HELLOWEEN-Gitarrist Roland Grapow, der das Album gemixt und gemastert sowie ein Gitarren-Solo beigesteuert hat.

Nun sind die “Sweet Songs Of Anguish“ sicherlich keine Neu-Erfindung und der Titeltrack ist sogar – aus meiner Sicht – der schwächste Song auf dem Album. Aber der Erstling von RED DEAD ROADKILL überzeugt ansonsten mit guten Songs, griffigen Riffs und schnell ins Ohr gehenden Hooklines. Fans von DIE HAPPY und ähnlich gelagerten Bands werden hier gut bedient und sollten sich den Namen der Band auf jeden Fall für den nächsten Tripp in den Plattenladen merken oder aber notieren.

 

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