Redemption

Live From The Pit

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 04.09.2014
Jahr: 2014
Stil: Progressive Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Redemption
Live From The Pit, Sensory Records, 2014
Ray AlderGesang
Nick van DykGitarre
Bernie VersaillesGitarre
Sean AndrewsBass
Chris QuirarteSchlagzeug
Gastmusiker
Andy ParedesKeyboards
Produziert von: Nick van Dyk, Ken Golden & Glenn Harveston Länge: 76 Min 50 Sek Medium: CD & DVD
CD & DVD
01. Intro/Threads07. Nocturnal
02. The Suffocating Silence08. Stronger Than Death
03. Dreams From The Pit09. The Origins Of Ruin
04. Parker's Eyes10. Black And White World
05. Fall On You11. The Death Of Faith And Reason
06. Noonday Devil12. Walls

REDEMPTION haben eine besondere Beziehung zum Prog Power Festival in Atlanta, USA. Bei der Ausgabe 2007 entstand bereits ihr erstes Live-Werk "Frozen In The Moment", das allerdings erst 2010 erschien. Nun vier Jahre später legen sie also mit "Live From The Pit" nach. Die Setlist ist dabei nicht ganz frei von Überschneidungen, aber REDEMPTION haben doch versucht, eine gute Balance zu finden, so dass sowohl "Frozen"-Besitzer als auch all diejenigen bedient werden, die das alte Live-Werk nicht besitzen.

Die Band steigt nach dem Intro erst einmal mit dem Band-Klassiker Threads ein und macht dabei schon klar, dass sie an diesem Abend keine Gefangenen machen werden. Denn auch das nachfolgende The Suffocating Silence gehört eher zu den härteren Tracks der Gruppe um Bandleader Nick von Dyk. Aber REDEMPTION spielen sich durch die heftigen Passagen mit beeindruckender Virtuosität und einer eleganten Leichtigkeit. Diese ist dann auch der Grund dafür, warum die zwölf Songs nie übertrieben oder aufgesetzt wirken. Am Ende von Walls dürfte jeder Prog Metal-Fan diese Band in sein Herz geschlossen haben (wenn er es denn nicht vorher schon getan hatte).

Zu der faszinierenden Wirkung trägt auch der sehr gelungene Sound des Mitschnitts bei. Die Musik kommt sehr kraftvoll aber auch mit einer typischen Live-Härte aus den Boxen. Hier wurde nicht großartig nachbearbeitet, kleine Verspieler und schräge Töne im Gesang bleiben einfach drin. Denn wie schon bei der ersten Live-Veröffentlichung bietet Sänger Ray Alder (sonst bei FATES WARNING) auch an diesem Abend eine eher durchschnittliche Leistung. Das reicht dann zwar immer noch für die Champions League der Progressive Metal-Sänger, aber eben nicht ganz für den Olymp. Dafür stimmen Feeling und Ehrlichkeit.

Auf der beigefügten DVD kann man sich den Auftritt der Band dann auch noch einmal audiovisuell genüsslich zu Gemüte führen. Das Ganze hat zwar nicht die Qualität einer riesigen Produktion, ist aber auch meilenweit davon entfernt, bloß ein einfacher Heim-Kamera-Mitschnitt zu sein. Die DVD fängt die Band sehr gut und nah bei ihrer Performance ein und transportiert dabei auch immer mal wieder etwas von der Stimmung aus der Halle ins Wohnzimmer.

"Live From The Pit" ist ein nahezu perfektes Live-Album. Die Band ist in absolut vorzüglicher Spiellaune, die Setlist lässt nicht allzu viele Wünsche offen und der Sound der Aufnahme ist klar und druckvoll. Der Mischer an diesem Abend und die drei Produzenten haben wirklich einen exzellenten Job gemacht und die Band perfekt – und vor allen Dingen richtig live - eingefangen. Dass man das Publikum nur in den leisen Passagen vernimmt stört keineswegs. Wenn man etwas bemängeln will, dann könnte das höchstens der Umstand sein, dass es sich hier nur um eine CD handelt und so einige Göttergaben der Band, wie etwa Sapphire, hier leider fehlen. Zum Glück ist es ja auf "Frozen In The Moment" enthalten. Deshalb braucht man als Prog-Fan dann doch dringend beide Veröffentlichungen.

Marc Langels, 01.09.2014

 

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