Revolving Door

Break The Line

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 15.08.2010
Jahr: 2010
Stil: Modern Alternative Rock

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Redakteur(e):

Kay Markschies


Revolving Door
Break The Line, Supermusic/AL!VE, 2010
LiesaVocals, Guitar
WiebckeVocals
SabseBass
RügiGuitar
LitzDrums
Produziert von: Eike Freese Länge: 37 Min 39 Sek Medium: CD
01. Goodbye07. Pretend To Be Somebody
02. Perish08. Sleepless
03. Break The Line09. Move On
04. Funky Baby Cry10. I Don't Even Know You
05. Belongs To You11. Die for You
06. Hey You

Um den deutschen Rocknachwuchs muss man nicht bange sein, das kann man immer wieder an nachrückenden Bands wie THE BLACK SHEEP oder THE INTERSPHERE sehen. Die Faszination, eine E-Gitarre in die Hand nehmen zu wollen, scheint immer noch ungebrochen zu sein.

Auch die Mitglieder von REVOLVING DOOR gehören zu diesen hoffnungsvollen Talenten, die erst vor kurzem ihre Volljährigkeit erreicht haben und voller Tatendrang in der Manege des Rockzirkus aktiv sind.

Als Schülerband gestartet legen die drei Damen und zwei Herren nun nach einer EP aus dem letzten Jahr ihr erstes Debutalbum vor.
"Break The Line" kommt mit jeder Menge modernem Alternativrock daher, der im Gegensatz zu manch anderer Band nicht nur einfach runtergeschrubbt wird, sondern durchaus auch mit technischen Finessen in den Riffs aufwarten kann.
Hinzu kommt, dass der Doppelgesang von Wiebcke und Liesa durchweg gut anzuhören ist und dem Album eine zusätzliche positive Seite verleiht.

Kommen wir zum kleinen Wermutstropfen auf "Break The Line" und der liegt meiner Meinung nach ein wenig im Songwriting. Trotz aller technischen Fertigkeiten wirken die 11 Songs ein wenig stromlinienförmig und sind allesamt kompromisslos auf 3 Minuten Spielzeit gebürstet.
Beim abschließenden Track Die For You, meinem persönlichen Höhepunkt auf dem Album, verfolgt man endlich einmal einen anderen kompositorischen Ansatz. Doch leider endet "Break The Line" dann auch.

Trotzdem kann man REVOLVING DOOR zu ihrem Debut beglückwünschen. Spieltechnisch ist die Band zu Höherem berufen und der Sound, den Eike Freese auf dem Album angemischt hat, sprüht vor Energie.
Bleibt der Band nur zu wünschen, auf dem Nachfolger auch öfter mal aus dem Mainstream auszubrechen.

Kay Markschies, 13.08.2010

 

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