Ring Of Fire

Battle Of Leningrad

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 13.01.2014
Jahr: 2014
Stil: Melodic Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Ring Of Fire
Battle Of Leningrad, Frontiers Records, 2014
Mark BoalsGesang
Tony MacAlpineGitarre
Vitalij KuprijKeyboards
Gastmusiker
Timo TolkkiBass
Jami HuovineSchlagzeug
Produziert von: Ring Of Fire Länge: 52 Min 22 Sek Medium: CD
01. Mother Russia06. Where ANgels Play
02. They're Calling Your Name07. Battle Of Leningrad
03. Empire08. No Way Out
04. Land Of Frozen Tears09. Our World
05. Firewind10. Rain

RING OF FIRE sahen ihre Geburt im Jahr 2000, als sich Sänger Mark Boals (Ex-Yngwie Malmsteen, -ROYAL HUNT), Gitarrist Tony MacAlpine (unter anderem PLANET X, PORTNOY/SHEEHAN/SHERINIAN/MACALPINE, Steve Vai), Schlagzeuger Virgil Donati (unter anderem PLANET X, Derek Sherinian, Allan Holdsworth), der Bassist Philip Bynoe (unter anderem Steve Vai, SLAVIOR) zusammen diese All-Star-Gruppe. In der Folgezeit entstanden bis 2004 drei Alben. Nach knapp zehn Jahren Pause und einigen Line-Up-Wechseln – von der Original-Besetzung sind nur Boals und MacAlpine noch dabei – startet das Projekt jetzt noch einmal von vorne durch.

Musikalisch bleiben sich RING OF FIRE natürlich treu. Auch mit Vitalij Kuprij an den Keyboards sowie den Gast-Musikern Jami Huovinen (Schlagzeug) und Timo Tolkki (am Bass) spielen sie einen neo-klassizistischen Heavy Metal, der nicht von ungefähr an die beiden Ex-Bands von Boals erinnert. Dabei bilden der Sound und der Stil eine recht ausgewogene Mischung aus dem Riffing eines Yngwie Malmsteen und den Keyboard-dominierten Sounds von ROYAL HUNT.

“Battle Of Leningrad“ lautet der Titel des neuen Werks, das sich thematisch mit der legendäre Schlacht um die russische Stadt im zweiten Weltkrieg beschäftigt. In den zehn Jahren seit ihrem letzten Lebenszeichen haben sich auf jeden Fall mehr als genügend gute Songideen angesammelt. "Battle Of Leningrad" ist wahrlich stark und vor allen Dingen ausgewogen ausgefallen: hier gibt es Nackenbrecher à la They Are Calling Your Name, Where Angels Play, Hymnisches wie etwa Mother Russia, Empire aber auch phantastische Power-Balladen in Land Of Frozen Tears und Our World. Mit Firewind haben RING OF FIRE sogar ein abwechslungsreiches Mini-Epos am Start.

Obwohl Boals und MacAlpine die bekanntesten Namen bei RING OF FIRE sind, hat man beim Hören nie den Eindruck, dass sich die beiden in den Vordergrund schieben würden oder wollen. Vielmehr lassen sie ihren Mitmusikern genügend Raum zur Entfaltung und das tut dem Album sicherlich gut. Egomanisches Gezocke muss man auch bei einem Ausnahmekönner wie MacAlpine nicht befürchten.

"Battle Of Leningrad" ist ein gelungenes neoklassizistisches Metal-Album geworden, das Anhängern von Yngwie Malmsteen und auch ROYAL HUNT einfach gefallen muss. Wahrlich neu ist hier freilich nichts, aber das muss es ja auch nicht. Die Hauptsache ist doch, dass es gut gemacht ist. Und in dieser Hinsicht gibt es beim aktuellen RING OF FIRE-Werk wahrlich nichts auszusetzen. Freunde der Musikrichtung dürfen blind zugreifen.

Marc Langels, 12.01.2014

 

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