Ritchie Blackmore

The Ritchie Blackmore Story

( English translation by Google Translation by Google )

DVD-Review

Reviewdatum: 17.11.2015
Jahr: 2015
Stil: Hard Rock

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Redakteur(e):

Marc Langels


Ritchie Blackmore
The Ritchie Blackmore Story, Eagle Rock, 2015
Ritchie BlackmoreGitarre
Produziert von: Alan Ravenscroft Länge: 134 Min 00 Sek Medium: DVD
01. The Ritchie Blackmore Story02. Bonus Interviews

Es gibt wohl kaum einen Gitarristen im Bereich des Hard Rock, der mehr Legionen nachfolgender Gitarristen beeinflusst hat, als Ritchie Blackmore. Mit DEEP PURPLE schrieb er nicht nur Riff- sondern ebenso Musik-Geschichte wie anschließend mit RAINBOW. Und nun ist er seit mehreren Jahren schon dabei, mit seiner Formation BLACKMORE’S NIGHT dem Bereich der mittelalterlich beeinflussten Musik neues Leben einzuhauchen. Mit 70 Jahren ist es wirklich an der Zeit einmal einen würdigen Rückblick auf das Lebenswerk des Mannes zu werfen, der (zumeist) mit der Stratocaster Geschichte geschrieben hat.

Dabei lässt die DVD “The Ritchie Blackmore Story“ neben dem Haupt-Protagonisten insbesondere auch dessen Songs sowie von ihm beeinflusste Musiker zu Wort kommen, die zum Teil auch mit ihm zusammenspielten. So kann man hier nachhören, was zum Beispiel die früheren DEEP PURPLE-Mitglieder Jon Lord, Glenn Hughes und David Coverdale (WHITESNAKE) über Blackmore sagen. Aber auch Bewunderer wie etwa Brian May (QUEEN), Ian Anderson (JETHRO TULL), Lars Ulrich (METALLICA), Steve Lukather (TOTO), Joe Satriani, Steve Vai und Gene Simmons kommen zu Wort. Aus der RAINBOW-Phase wurden Joe Lynn Turner und Graham Bonnet für das Projekt befragt. Sie alle erzählen aus sehr verschiedenen Sichtweisen über den Mann und seine Fähigkeiten. Anhand dieser Aussagen erzählt die DVD die Entwicklung Blackmores vom Schuljungen, der Gitarre spielen wollte, über den Rock-Star hin zu dem Musiker, den wir heute kennen.

Aber auch die Musik kommt auf dieser Scheibe natürlich zu Wort – sagt sie doch für jeden Fan mehr aus, als es wohl die Worte der Experten können. Natürlich sind hier einige seiner bekanntesten Riffs wie das unsterbliche Smoke On The Water und all die weiteren Hits à la Highway Star, Since You’ve Been Gone, Wring That Neck, Space Truckin’, All Night Long, Long Live Rock‘n’Roll, Hush, Black Night, Child In Time, Mistreated, Burn, Man On The Silver Mountain, I Surrender, Perfect Strangers bis hin zu den akustischen Werken Play Minstrel Play, Renaissance Faire oder Fires At Midnight zu hören. Zum Teil sind die Bilder mit raren oder ganz neuen Aufnahmen, auch aus dem Fundus von Blackmore selbst, bebildert, aber leider ist keines der Lieder komplett zu hören.

Besonders interessant sind aber auch einige der Interview-Sequenzen, die es nicht in die Erzähl-Struktur der Geschichte geschafft haben, hier aber im Bereich der Bonus-Szenen einzeln oder aber auch gesamt abgespielt werden können. Hier bekommt man einen noch besseren Eindruck von dem Mann, der in den meisten Szenen in seinem Schloss bei zahlreichen Bieren dem Interviewer Rede und Antwort steht. “The Ritchie Blackmore Story“ ist ein essentielles Werk für alle DEEP PURPLE- und RAINBOW-Fans, denn Blackmore nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt die Geschichten, wie er sie sieht und nimmt dabei keine Rücksicht – noch nicht einmal auf sich selbst, denn manches Mal erscheint er durch seine eigenen Aussagen nicht gerade im besten Licht. Aber gerade dadurch wirkt es sehr authentisch.

Marc Langels, 15.11.2015

 

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