Robert Cray

That's What I Heard

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 24.02.2020
Jahr: 2020
Stil: Blues, Soul
Spiellänge: 49:51
Produzent: Steve Jordan

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Plattenfirma: Nozzle Records/Thirty Tigers

Promotion: Oktober Promotion


Redakteur(e):

Frank Ipach


s. weitere Künstler zum Review:

Chuck Berry

Titel
01. Anything You Want
02. Burying Ground
03. You're The One
04. This Man
05. You'll Want Me Back
06. Hot
 
07. Promises You Can Keep
08. To Be With You
09. My Baby Wants To Boogaloo
10. Can't Make Me Change
11. A Little Less Lonely
12. Do It
Musiker Instrument
Robert Cray Vocals, Guitar
Richard Cousins Bass
Dover Weinberg Keyboards
Terence F. Clark, Steve Jordan Drums, Percussion

Im Laufe seiner 40-jährigen Karriere hat uns der Wandler zwischen den Blues-und Soul-Welten bereits mehr als zwei Dutzend Studio- und Live-Alben ans Herz gelegt. Einige davon gar Grammy prämiert und nicht wenige von Crays Alben zierten die Spitzenpositionen der einschlägigen Blues-Charts. Somit zählt der 66-jährige Gitarrist und Sänger zu den beständigsten und erfolgreichsten zeitgenössischen Blues-Künstlern.

Nach Crays erfolgreichen Verneigung in Richtung Hi Records vor knapp drei Jahren ("Robert Cray & Hi Rhythm"), mit der er uns das gute alte Memphis Soul-Label verdientermaßen in Erinnerung rief, macht sich der Mann aus Georgia nun auf, abermals in seiner Vergangenheit zu graben, um seine Erinnerungen aus den späten Sechziger und frühen Siebziger Jahren zu revitalisieren. Gemeinsam mit seinem Drummer-Kumpel Steve Jordan, den er bereits seit den Filmaufnahmen zu Chuck Berrys Dokumentarstreifen "Hail! Hail! Rock'n'Roll" kennt (1987), produzierten die beiden Enthusiasten ein Album, das laut eigener Aussage dem Sound und Gefühl der alten Sam Cooke Platten nachspürt. Ein ambitioniertes Unterfangen.

Der zufriedene Robert Cray selbst empfindet seine neue Platte verdammt "funky, cool and bad". Ja, in der Tat, da wird ihm wohl jeder Fan Recht geben. So zollt der Stratocaster-Mann mit "That's What I Heard" einigen alten Helden wie Curtis Mayfield, Bobby 'Blue' Bland und Jack Ashford Tribut und schwingt sich gewohntermaßen leidenschaftlich und bis ins letzte Detail authentisch und wunderbar offenherzig über die Grenzen zwischen Blues, Soul und Rhythm & Blues hinweg.

Mit der ersten Single-Auskopplung Anything You Want beackert er zwar mehr oder weniger altbekanntes Terrain, doch das alte Feuer brennt noch immer und man hört diesem Blues-Man einfach gerne zu. Vor allen Dingen weil er sich neben seiner beeindruckenden Gitarrenarbeit auch immer wieder als brillanter Sänger hervor tut. Im Kreise der aktuellen Blueskünstler singt niemand mit mehr Seele und Inbrunst als Robert Cray. Ein Genuss, dem man insbesondere bei einer intensiven bluesig-gospeligen Ballade wie Promises You Can Keep gerne verfällt.

Und gerade weil man solche hypnotisierenden und donnernden Glanzstücke wie This Man und Do It wahrlich nicht alle Tage von Robert Cray zu hören bekommt, zeigt das wirklich spannend und abwechslungsreich gestaltete "That's What I Heard" tatsächlich ein paar neue Facetten dieses alten Fahrensmannes und vereint gekonnt alle Vorzüge, die man sich von einem glaubwürdigen Blues- und Soul Künstler erhofft. Ein Top-Album.

 

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