Roomful Of Blues

Hook, Line & Sinker

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 14.02.2011
Jahr: 2011
Stil: Blues

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Redakteur(e):

Frank Ipach


Roomful Of Blues
Hook, Line & Sinker, Alligator Records, 2011
Chris VachonGuitar
Phil PembertonVocals
Travis ColbyPiano, Hammond B3
John TurnerUpright Bass
Ephraim LowellDrums
Rich LatailleTenor & Alto Sax
Mark EarleyTenor & Baritone Sax
Doug WoolvertonTrumpet
Produziert von: Chris Vachon Länge: 41 Min 34 Sek Medium: CD
01. That's A Pretty Good Love07. Ain't Nothin' Happenin'
02. She Walks Right In08. Win With Me Baby
03. Hook, Line & Sinker09. It
04. Kill Me10. Come On Home
05. Gate Walks To Board11. Time Brings About A Change
06. Juice Juice Juice12. Just A Little Love

Die Rhode Island Blues-Institution ROMMFUL OF BLUES, im 44. Jahr ihres Bestehens, legt ein neues Album vor: "Hook, Line & Sinker". Tolle Musik, gutes Album. Bumms, aus, das muss reichen. Meine kürzeste Rezension.
So einfach darf ich es mir natürlich nicht machen, denn das haben diese Jump-Blues/R&B Koryphäen nicht verdient. Klar doch, sie bringen auch dieses Mal nichts Neues, aber das Alte bringen sie erneut umwerfend überzeugend. Dieser Band kann so schnell niemand das Wasser reichen.

Auch auf ihrem inzwischen 18. Studioalbum wühlen sich ROOMFUL durch traditionelles Vierziger- und Fünfziger Jahre Blues bzw. R&B Material aus der Feder anerkannter Schreiber und Komponisten wie Little Richard, Dave Bartholomew, Amos Milburn, Clarence “Gatemouth” Brown, Floyd Dixon etc. und verwischen mit leichter Hand die Grenzen zwischen Blues und Jazz.
Doch Obacht, eines fällt doch auf: die Jungs haben einen neuen Sänger mit an Bord. Phil Pemberton, der die komplette Skala von agressiv/energischem bis feinfühlig croonendem Gesang beherrscht und völlig uneigennützig dieser einst in den 60's von Duke Robillard und Al Copley ins Leben gerufenen Band fantastische Dienste erweist. Topleistung.

"Hook, Line & Sinker" lebt von seinen unbändigen und tanzbaren Grooves, seinem leidenschaftlichen Swing, der unaufdringlichen, aber trotz allem beeindruckenden Gitarrenarbeit Chris Vachons, der auch produziert hat, so wie, ganz klar, von der grandiosen Bläser-Section, die ihresgleichen sucht. ROOMFUL OF BLUES versprühen gute Laune, Partystimmung, Leidenschaft und Spielfreude und klingen wahrhaftig nicht wie ein 43-jähriges altes Schlachtross, sondern wie eine Big-Band, die es versteht, ein Feuer zu legen. Wer auf diesen Vierziger-/Fünfziger Jump-Blues-Kram steht, kommt an dieser Combo einfach nicht vorbei. Auf ROOMFUL OF BLUES ist nach wie vor Verlass. It don't mean a thing, if it ain't got that swing.

Frank Ipach, 12.02.2011

 

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