Royale Madness

In The Frame

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 07.08.2008
Jahr: 2008

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


In The Frame, Popmate Music/Zyx, 2008
Christian RimmerfeldtVocals
Matthias JohanssonGuitar & Backing Vocals
Anders PerssonBass & Backing Vocals
Ismail MalikovDrums
Produziert von: Ismail Malikov Länge: 25 Min 05 Sek Medium: CD
01. If It Ain't Dead Can I Keep It?07. She's Mad, She's Mean, Got No Sense Of Humor
02. Never Ever Trust A Hippie08. How Does That Grab 'Ya, You Highflying Moron
03. I Crave The Taste Of Blood09. Please Play My Song On The Radio
04. Homo10. Girl In A Satin Dress
05. Hitz On The Ritz11. Jilted Generation
06. Baby, Let's Look For Some Other Freaks12. I May Be Over The Top, But Over The Top Is Where I Wanna Be

Mittlerweile gibt es in Schweden wahrscheinlich mehr Rotzrockbands als Elche. Warum sollte man sich daher mit ROYALE MADNESS noch eine derartige Truppe aus dem Land der Tre Kronor antun? Ganz einfach, weil die vier Jungs um Christian Rimmerfeldt noch eine Spur noisiger, krachiger und verrückter als der ganze Rest (insbesondere die mittlerweile in die Jahre kommenden THE HELLACOPTERS oder BACKYARD BABIES) sind. Mit einem unerschütterlichen, schrägen Humor ausgestattet, klatschen sie dem Hörer ihre Songs vor den Latz (man meide die Drei-Minuten-Grenze wie der Teufel das Weihwasser) und kommen deutlich schneller zu Potte als bei ihren Songtiteln.

Auf den Punkt und auf die Zwölf gespielter Geradeausrock, manchmal mit kleinen, tänzelnden Zwischenschritten (Please Play My Song On The Radio), aber zumeist kurz und schmerzvoll in die Fresse (Girl In A Satin Dress). Und allemal mit einer entwaffnenden Frische und Unbekümmertheit, dass es einfach nur Spaß macht. Der Titel des Rausschmeißers I May Be Over The Top But Over The Top Is Where I Wanna Be fasst es einfach perfekt zusammen: Charmante Draufgänger und sympathische Großmäuler haben sich da bei ROYALE MADNESS zu einer im wahrsten Wortsinne irrwitzigen Bande zusammengefunden.

Insofern ist es auch gerade noch mal entschuldbar, dass der ganze Spuk bereits nach 25 Minuten vorbei ist, denn in höherer Dosis sind doch erhebliche Nebenwirkungen zu befürchten. So müssen diese ausgetickten Newcomer erst noch nachweisen, ob die Puste auch für eine längere Strecke reicht, aber zunächst einmal ist diese Scheibe ein reines, wenn auch ziemlich durchgeknalltes Vergnügen.

Ralf Stierlen, 07.08.2008

 

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