Ruby The Hatchet

Valley Of The Snake

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 06.03.2015
Jahr: 2015
Stil: Psychedelic Doom/Retro Rock

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Ruby The Hatchet
Valley Of The Snake, Tee Pee Records, 2015
Jillian TaylorVocals
Johnny Scarps Jr.Guitar
Mike PariseBass
Sean HurOrgan
Owen StewartDrums
Gäste:
Johnny Scarps Sr.Flute
Jeff WhiteLap Steel
Produziert von: Ruby The Hatchet & Joseph Boldizak Länge: 40 Min 09 Sek Medium: CD
01. Heavy Blanket04. The Unholy Behemoth
02. Vast Acid05. Demons
03. Tomorrow Never Comes06. Valley Of The Snake

Zugegeben, so richtig neu ist das Muster Doom Kapelle mit weiblichen Vocals und starkem Retro-Touch inzwischen nicht mehr, es seien nur BLOOD CEREMONY, JESS AND THE ANCIENT ONES oder ORCHID genannt. Dafür sind RUBY THE HATCHET immerhin nicht ganz so düster und habe auch ein paar saftige Kopfnicker-Grooves für die Stonergemeinde im Repertoire (The Unholy Behemoth). Auch die eher atmosphärischen Klänge des Titelstücks stehen dem fünfer aus Philadelphia gut zu Gesicht.

Deutlich rifforientierter und damit konventioneller in Sachen doomiger Psychedelia ist Vast Acid, schön tiefergelegt ist Tomorrow Never Comes, ein wenig halbgar dagegen Heavy Blanket. Auch ist die Spieldauer mit gerade mal vierzig Minuten für einen Longplayer bei Tee Pee Records – und überhaupt im Genre der Psychedeliker – doch ein wenig ausbaufähig. Sängerin Jillian Taylor weiß durchaus zu überzeugen, könnte aber vielleicht ab und zu noch etwas fester die Zügel in die Hand nehmen.

Fazit: RUBY THE HATCHET erfinden das Rad gewiss nicht neu und springen vielleicht in ein mittlerweile etwas überfülltes Becken, aber die Balance zwischen doomigen Klängen, buntem Psychedelic Rock, klassischem Retrostoff und unbeschwerten Hippie-Party-Klängen funktioniert ganz gut. Wenn man das nächste Mal noch etwas mehr eigenes Profil entwickeln kann, könnte das mehr werden als ein kleiner Appetithappen für den Retro Psychedeliker.

Ralf Stierlen, 28.02.2015

 

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