Ruby Throat

The Ventriloquist

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 17.03.2009
Jahr: 2009
Stil: Art Folk

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Ruby Throat Homepage



Redakteur(e):

Jürgen Gallitz-Duckar


Ruby Throat,
The Ventriloquist, Sleep Like Wolves, 2009
Katie Jane GarsideVoices
Chris WittinghamEverything else
Produziert von: Chris Wittingham Länge: 67 Min 32 Sek Medium: CD
1. Swan And The Minotaur (3:16)2. House Of Thieves (4:35)
3. Naked Ruby (3:53)4. Salto Angel (4:57)
5. Dear Daniel, ... (6:24)6. The Ventriloquist (3:58)
7. Lie To Me (4:06)8. Ghost Boy (6:41)
9. John 3.16 (15:59)10. Happy Now Part 2 (5:02)
11. Consuela's Newt (3:47)12. Boat Song (4:48)

Zuerst zum Positiven: Ein wunderschönes Cover. Seltsame, verspielte Zeichnungen, wie Skizzen aus einem Tagebuch, zieren das laminierte Digifile und das innenliegende Faltblatt. Dreht man dieses um, gibts ein großformatiges Foto von Frau Katie Jane Garside wie sie mit verstrubbelten Haaren zur Hälfte in nem See steht. Das sieht alles sowas von verlockend aus, für nen Tori Amos Verehrer wie mich. Das Positive setzt sich fort, wenn man die CD einlegt und Miss Garsides Stimme das erstemal vernimmt. Die Tori Amos Assoziationen verstärken sich. Dieser bezaubernde, seltsam betörende verhuschte Elfengesang hats mir schon immer angetan. Geh mir weg mit sogenannten Rockröhren, die männlicher als jeder Bulle brüllen wollen. Leider aber komm ich nun schon

zum Negativen: Denn – that’s all. Bezauberndes Cover, bezaubernde Stimme. Musik gibts nicht viel auf dem Album. Praktisch jeder Track wird von folkartigen Acoustic-Gitarren Schlieren und Minimalakkorden untermalt. Sonst nix. Lediglich im 16 Minuten Stück gibts mal ein paar schrägere auffallende E-Gitarren Zerrer, ebenso im vorletzten Stück in welchem sich Katie Jane dann sogar als gesangliche Kratzbürste versucht.

Sehr schade, denn nach der tollen Optik hab ich mich hier wirklich auf ein Schmankerl gefreut, aber der ausdrucksstarke Gesang allein trägt eben nicht durch ein ganzes Album voll Gleichförmigkeit. So lässt die Aufmerksamkeit schon bald nach und wird nur durch die erwähnten beiden Verzerrer mal kurz geweckt bevor sie wieder schlafen geht.

Wer vom Elfengesang an sich nicht genug bekommen kann, kann hier ja mal reinhören, an sich aber reicht der eine oder andere Song auf ne eigene Misch-CD gepackt. Ich kann das Werk leider wirklich nicht empfehlen. Hat mir selten bisher so leid getan, wie hier.

Jürgen Gallitz-Duckar, 16.03.2009

 

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