Ryghär

Thurmecia Eternal

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 26.11.2021
Jahr: 2021
Stil: Epic Metal
Spiellänge: 38:50
Produzent: Ryghär

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Plattenfirma: Rafchild Records

Promotion: Sure Shot Worx


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Cirith Ungol

Manilla Road

Rush

Enforcer

Titel
01. A Castle, A Still Lake, A Forest, And A Valley Deep
02. Cair Vasturhaf: A Flaming Sunset On The Parapets Of The King Of The Western Sea
03. A Desperate Plan On The Field Of Battle
04. We Make For The Deeping Pass
05. A Baleful Wind Cries Above The Ziggurat Esoternium
 
06. Temple Of The Crystal Spire
07. Hammers In The Halls Of The Deep
08. In A Land Where The Sun Never Sleeps
09. The Witching Blade
Musiker Instrument
Ryghär Highwind Gesang
Mike „Thorigrimm The Mercyful“ Gitarre
Meryl Daggyrd Gitarre
Whiteclaw Nohelm Bass
Skullsuck Keyboards
Gastmusiker:
JD Taylor Schlagzeug
Ryan Keeley Schlagzeug
Olof Wikstrand Gitarre

Beim Namen RYGHÄR könnte man dazu verleitet sein, zu vermuten, dass die Band aus Europa und hier insbesondere aus dem hohen Norden stammt. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Denn die Epic Metal-Band, die aus ihren Namen weitestgehend ein Geheimnis macht, stammt in Wirklichkeit aus dem US-Bundesstaat Texas. Es dauerte auch nicht lange, bis die Band entdeckt und gesignt wurde. Und nun legt sie mit "Thurmecia Eternal" bereits ihr Debüt-Album vor.

Klanglich geht das Ganze dann in Richtung von bekannten Bands wie etwa MANILLA ROAD, CIRITH UNGOL oder auch seit ein paar Jahren bei VISIGOTH. Der Klang der Aufnahme ist sehr roh mit einer ganzen Menge Hall und wirkt etwas kühl. Irgendwie bin ich versucht zu sagen, es klingt, als sei die Aufnahme in einer Höhle entstanden. Und ich denke – wie bei den anderen Bands – ist es auch hier eine bewusste Entscheidung für einen schnell identifizierbaren Sound. Und es passt ja auch durchaus zum Genre.

Musikalisch kann man RYGHÄR hingegen nicht vorwerfen, einfach bei bekannten Bands abzukupfern, vielmehr verfolgen die Texaner zwar einen vergleichbaren Stil, haben dabei aber kompositorisch durchaus ihren eigenen Ansatz. Sehr melodisch gehen dabei die Lead-Gitarren (die unter anderem auch mal Olof Wikstrad von ENFORCER übernimmt) zu Werke und sorgen für unvergessliche Momente in den sechs Songs (die drei übrigen Stücke sind eher so etwas wie Ein- oder Überleitungen, die aber teilweise ein wenig an Klangcollagen à la RUSH und deren “2112“ erinnern). Das melodische Highlight der Scheibe ist dabei aus meiner Sicht Song Nummer 3: A Desperate Plan On The Field Of Battle. Das beste Riffing weist für mich hingegen A Bale Wind Cries Above The Ziggurat Esoterium auf, das auch gesanglich schnell in den Ohren hängen bleibt.

Den Texanern RYGHÄR ist es gelungen mit "Thurmecia Eternal" ein wirklich stimmiges Debüt-Album gelungen, das eine ganze Menge Epic Metal-Atmosphäre und sechs krachende Songs vereint. Dass dabei dann nur eine Gesamtspielzeit von knapp unter vierzig Minuten herauskommen, das kann man dabei schon einmal getrost verschmerzen. Schließlich sind die Lieder dermaßen abwechslungsreich und vielschichtig gestrickt, dass man das Werk dann eben direkt noch ein Mal genießen kann.

 

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