Saint City Orchestra

Unified

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 22.09.2021
Jahr: 2021
Stil: Celtic Punk
Spiellänge: 41:36
Produzent: Sascha Paeth

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Plattenfirma: Cargo Records

Promotion: Oktober Promotion


Redakteur(e):

Ralf Frank


s. weitere Künstler zum Review:

Flogging Molly

Titel
01. To Your Honour
02. Hey Roar You Bastards
03. Unified
04. Suicide Bobby
05. Chaos In My Brain
06. Burn
 
07. Fragile And Pure
08. Small World
09. The Master And The Fool
10. Wrong Side Of The Track
11. A Toast 2.0
12. Saint City My Pride
Musiker Instrument
Sandro Schmid Gesang, Gitarre Tamburin
Marcel Eigenmann Gesang, Schlagzeug
Rouven Rapp Bass
Gabriel Eschenmoser Akkordeon
Lorenzo Sirinzi Gitarre
Eva Wey Geige

Wie kommt man vom schweizerischen St. Gallen zum Celtic bzw. Irish Folk-Punk? Das geht so: Die „Saint City“ hat den heiligen Gallus (Lat. Der Kelte) als Namensgeber, der wiederum ein Schüler des irischen Missionars Columban war und seinerzeit (ca. 600 n. Chr.) die einheimischen Heiden zum Christentum bekehren wollte.
Da ist der Weg zum bierseligen Celtic Punk natürlich nicht weit und was liegt näher, als nach einem Stadionbesuch des örtlichen Fußballclubs für einen Auftritt bei einer Irish Rocknight zuzusagen, obwohl dazu weder eine Band noch irgendwelche Songs existieren.
Gesagt getan und mit ein paar gleichgesinnten Kumpels und diversen Coversongs( z. B. FLOGGING MOLLY, DROPKICK MURPHYS, MUMFORD & SONS) rockt man den Gig und der Rest ist Geschichte. 200 Konzerte später, preisgekrönten Festivalauftritten, Single, EP und CD Debüts sowie diversen Besetzungswechseln, steht nun der nächste und vielleicht entscheidende Karriereschritt bevor.

Die Band lebt eigentlich durch die Interaktion mit dem Publikum, was coronabedingt im letzten Jahr so gut wie unmöglich war, die EMPTY PUB TOUR 2021 durch acht leere Kneipen als Streamingangebot war da auch nur eine schwache Alternative. Insofern konnte man die Zeit besser für ein neues Studioalbum nutzen, welches dieser Tage das Licht der Welt erblickt.
“Unified“
(geschlossen, geeint) ist der Titel des Albums und das könnte darauf hindeuten, dass die Band mittlerweile sowohl ihr Line-Up als auch ihren Stil gefunden hat.

Foto: 36zweiEntertainment / Daniel Hofer

Dabei geht es deutlich härter und dreckiger zu als auf den Vorgängern. Auch die Instrumentierung bewegt sich eher in Richtung einer Rock als einer Folk Band, wobei Akkordeon und Geige selbstverständlich nach wie vor für das irische Lebensgefühl sorgen. Hier und da geht es sogar beinahe metallisch zu aber nie ohne die überschwängliche Pub Atmosphäre außer Acht zu lassen, die zum Mitgröhlen und Ausrasten einlädt.
Auf geht‘s, ein paar Irish Cream Ales oder Stouts kalt gestellt, etwas Irish Whiskey kann auch nicht schaden und ab mit der CD in den Player, let‘s get the home party started.

Sláinte!

 

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