Sara Johnston

Trespassing

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 12.01.2012
Jahr: 2012
Stil: Indie Rock

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Redakteur(e):

Dirk Schulte


Sara Johnston
Trespassing, Sub Pop Records, 2012
Sara JohnstonVocals, Guitar & Piano
John KastnerGuitar & Backing Vocals
Jason FalknerGuitar, Keyboards & Piano
Chris ThornGuitar
Michael RayGuitar & Bass
Gene TrautmannDrums
Chris PhilipsPercussion
Dimitri CoatsBass
Helene GagneCello
Jayne HillBacking Vocals
Chris VerlanBacking Vocals
Produziert von: John Kastner & Mathias Schneberger Länge: 41 Min 20 Sek Medium: CD
01. Big Love07. You're No Angel
02. One Season08. Three A. M.
03. What Did I Do09. I'm Dead
04. You Owe Nothing10. Shoot Me Down
05. Lucy11. Missing You
06. Run Away

Insider kennen SARA JOHNSTON als Gründungsmitglied von BRAN VAN 3000 aus Montreal. Als die Band vor einiger Zeit beschloss eine Pause einzulegen, konzentrierte sie sich auf ihr eigenes Songwriting und begann damit, die Songs zu schreiben, die schließlich auf ihrem Debüt “Sleeper“ landeten. Nun erscheint in diesen Tagen ihr neues Album "Trespassing", auf dem unter anderem Gene Trautmann (QUEENS OF THE STONE AGE) und Chris Thorn (BLIND MELON) als Gäste zu hören sind.

BRAN VAN 3000 spielen Indie- bzw. Alternative Rock und SARA JOHNSTON sah keine Veranlassung, auf ihrem Solo-Trip von diesem Pfad abzuweichen. Das ist sehr erfrischend, denn die meisten Sängerinnen versuchen sich ja heutzutage lieber im Pop oder Smooth-Jazz.

Die elf Songs auf „Trespassing“ gehen allesamt gut ins Ohr, die meisten von ihnen bleiben auch haften. Das liegt zum einen daran, dass SARA JOHNSTON eine sehr interessante Stimme besitzt und sie zum anderen jeden Song mit individuellen Zutaten versieht. Die Up-Tempo-Songs fangen meist mit schrammelnder Gitarre an, bevor Bass und Drums den Rhythmus aufnehmen, dann jedoch verleihen Piano, Geige oder Keyboards jedem Song eigene Farbtupfer.

Neben rotzigen Songs wie I’m Dead oder Run Away kommen aber auch leise Töne wie in What Did I Do (mit schöner Untermalung durch die Cellistin Helene Gagne) nicht zu kurz. Shoot Me Down lebt von sanften Orgelklängen, während Lucy (mit schönem Refrain) stark in Richtung Pop schielt. Mit einer melancholischen Pianoballade (Missing You) endet eine empfehlenswerte und abwechslungsreiche Platte.

Im November konnte SARA JOHNSTON ihre Titel im Übrigen schon dem deutschen Publikum vorstellen, da sie als Support-Act von HEATHER NOVA unterwegs war. Dem Vernehmen nach kam sie gut beim Publikum an.

Dirk Schulte, 09.01.2012

 

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