Sarah Jezebel Deva

The Corruption Of Mercy

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 10.09.2011
Jahr: 2011
Stil: Symphonic Black Metal

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Redakteur(e):

Kay Markschies


Sarah Jezebel Deva
The Corruption Of Mercy, Listenable Records, 2011
Sarah Jezebel DevaVocals
AblaZBass
Jamie AbelaDrums
Dan AbelaGuitar
Jonny GrayGuitar
Produziert von: n.b. Länge: 43 Min 53 Sek Medium: CD
01. No Paragon of Virtue06. Pretty With Effects
02. The World Won't Hold Your Hand07. What Lays Before You
03. A Matter Of Convenience08. Sirens
04. Silence Please09. The Eyes That Lie
05. Zombie10. The Corruption of Mercy

SARAH JEZEBEL DEVA wird vielen Metalfans ein Begriff sein, die rothaarige "Diva" war immerhin fast 1 1/2 Jahrzehnte als Sängerin bei CRADLE OF FILTH tätig, veredelte aber auch die Scheiben anderer Künstler wie THE GATHERING, COVENANT, THERION und MYSTIC CIRCLE mit ihrer Stimme.

Seit 2010 ist allerdings Schluss mit dem CRADLE OF FILTH-Job und diese Zeit investierte SARAH JEZEBEL DEVA hauptsächlich dafür, sich einer Solokarriere zu widmen. Relativ fix wurde 2010 das Debut "A Sign of Sublime" veröffentlicht und schon in diesem Jahr folgt der Nachfolger "The Corruption Of Mercy".
Auf dieser neuen Scheibe geht SARAH JEZEBEL DEVA den 2010 stilistisch eingeschlagenen Weg konsequent weiter.

Und obwohl niemand in Abrede stellt, dass die 34-jährige Britin über eine wunderbare Stimme verfügt, hinterlässt "The Corruption Of Mercy" bei mir einen recht zwiespältigen Eindruck. Dieses Naserümpfen ergibt sich bei mir reflexartig, wenn auf solchen Songs wie No Paragon of Virtue und Silence Please operettenhafte Gesangsmelodien auf synthetische Blastbeats und relativ dünne Gitarren trifft. Der Sound wirkt an diesen Stellen doch recht künstlich.
Auch das CRANBERRIES- Cover Zombie ist für mein Dafürhalten eher ein Griff ins Klo, das Double Bass- Gewitter im Refrain macht den Song leider eher kaputt als zum arrangierten Höhepunkt zu führen.

Aber genug des Gemeckers, in den Midtempo-Track und ruhigen Songs zeigt SARAH JEZEBEL DEVA ihre wahren Qualitäten und mit A Matter Of Convenience hat man sogar eine potentielle Hitsingle mit an Bord. Die zarten Pflänzchen Pretty With Effects, What Lays Before You und in Ansätzen auch der Titelsong setzen dabei kleine wohltuende Erholungspunkte, an denen man sich vor den wieder nahenden härteren Stücken ausruhen kann.

So hätte "The Corruption Of Mercy" ein wirklich gutes Symphonic Black Metal - Album werden können, wären da nicht die Mängel in den oben beschriebenen Tracks. Damit reicht es leider nur zur Mittelklasse. Wer grundsätzlich eine Affinität zur Operette im Metal hat oder unabhängig davon den Weg SARAH JEZEBEL DEVA beobachten will, der wird darüber aber gekonnt hinwegsehen.

Kay Markschies, 06.09.2011

 

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