Saris

Until We Have Faces

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 23.12.2014
Jahr: 2014
Stil: Neo Prog, Hard Rock

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Saris Homepage



Redakteur(e):

Michael Koenig


Saris
Until We Have Faces, Duck Dive Music, 2014
Anja GüntherLead Vocals, Backing Vocals
Henrik WagerLead Vocals, Backing Vocals
Derk AkkermannGuitars, Keyboards, Programming
Lutz GüntherBass, Backing Vocals
Thomas HackmannBacking Vocals
Jens BeckmannDrums, Percussion
Jörg UmbreitAdditional Keyboards on Track 02
Produziert von: Saris Productions & Jörg Umbreit Länge: 61 Min 56 Sek Medium: CD
01. Until We Have Faces06. From Nowhere
02. Come Undone07. Another Dead End Street
03. Time To Catch The Train08. Rain
04. Run Away Now09. Hold On
05. It's Up To You10. Endless Dream

Das Bochumer Rockkollektiv SARIS entsteht anno 1981. Trotz verschiedener personeller Veränderungen ist die Band bis 1983 mit einigem Erfolg auf deutschen Bühnen unterwegs. Mit Out Of Your Night springt sogar eine Single heraus. Im Vorfeld des ersten Longplayers kommt es zu den berühmten musikalischen Differenzen, die wiederum zu weiteren Personalwechseln und 1986 schließlich zur Stilllegung der Formation führen.
Das Jahr 1992 erlebt eine Wiederauferstehung der Truppe mit teilweise neuer Besetzung. Die darauf folgende Konzertreise wird mit neuen Songs bestritten. Das kommt so gut an, dass 1993 das Debütalbum “Dead End Street“ erscheinen kann. 1997 steigen zwei Mitglieder aus, für die erst 1998 adäquater Ersatz gefunden wird. In der Folge schlägt man den Weg hin zum Prog Rock ein. Ungünstige Umstände erzwingen bald darauf eine neuerliche Unterbrechung des künstlerischen Schaffens.
2006 gibt es SARIS dann wieder. Nur erneut in Teilen anders zusammengestellt. “Curse Of Time“, das nächste Album, folgt 2009. Die darauf gebotene Mixtur aus Neo Prog und Hard Rock vermag viele Hörer zu überzeugen. Der Schlagzeuger/Keyboarder Achim Schmidt erliegt traurigerweise am 23. Mai 2009 den Folgen einer Lungenembolie. Die ursprünglich vorgesehene Tournee, die auch Auftritte in den Vereinigten Staaten einplant, wird daraufhin gestrichen.
Sodann formiert sich langsam aber sicher das heute noch aktuelle Line-Up, dem das dritte Studiowerk “Until We Have Faces“ zu verdanken ist.

Das Sextett spannt einen sehr weiten musikalischen Bogen von den bereits gewohnten Richtungen Neo Prog und Hard Rock über Heavy Metal, Symphonischem, bis hin zu Reggae. Dabei werden die geradezu riesigen und unschätzbaren Möglichkeiten deutlich, auf die sich diese Combo bei ihrer Arbeit stützen kann. Hier passt einfach alles. Die äußerst melodischen Kompositionen, die gesanglichen und instrumentalen Darbietungen und nicht zuletzt die Produktion.

SARIS geben mit “Until We Have Faces“ all jenen Musikliebhabern frisches Futter, denen Qualität, Anspruch, Unterhaltungswert und Vielseitigkeit (alles natürlich gleichzeitig) nicht hoch beziehungsweise ausgeprägt genug sein können. Hut ab und Daumen hoch.

Michael Koenig, 24.11.2014

 

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