Savio Rego

All I Want

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 10.04.2010
Jahr: 2010
Stil: Singer-/Songwriter, Latin, Pop, Jazz

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Savio Rego Homepage



Redakteur(e):

Marc Langels


Savio Rego
All I Want, Hart, 2010
Savio RegoGesang & Gitarre
Adam RossiBass, Percussion & Schlagzeug
Matt LucichPercussion & Schlagzeug
Produziert von: Savio Rego Länge: 33 Min 55 Sek Medium: CD
01. Senorita05. Jamaican Queen
02. Be Mine06. Chai Time (Instrumental)
03. Miss You07. Moving On
04. Muse08. Love Me For Me (Solo)

Savio Rego ist ein spät berufener Musiker. Zuerst verdiente er sein Geld als Pilot und Bankangestellter, ehe er die Gitarre in die Hand nahm, um als Profi Musik zu machen. Zum Glück möchte man heute sagen, denn Rego ist mit “All I Want“ ein wunderschönes Gitarren-Pop/Smooth Jazz/Latin/Soul-Album gelungen.

Dabei liegt er phasenweise sehr nahe an etwa John Mayer – gerade was die Stimmlage und den Gesang betrifft. Bestes Beispiel ist das eröffnende Senorita, das eigentlich wahnsinnig viel Airplay verdient hat. Der gebürtige Inder, der im kalifornischen San Jose aufwuchs, spielt hier ein wenig wie Jack Johnson Gitarre und singt eben wie John Mayer. So sollte sich doch das Radio erstürmen lassen.

Aber Savio Rego ist eben kein einfacher Abklatsch bekannter Szene-Größen, wie Mayer und Johnson, sondern er reichert seine Musik zudem noch mit einem gewissen Latino-Flair an. Das Ganze klingt dann aber nie aufgesetzt sondern sehr authentisch. Dabei klingen stellenweise leichte Anleihen an die Pop-Jazz-Sängerin Sade an, die gerade ja selber ein beachtliches Comeback nach langer Pause hinlegt.

Dabei schielt Rego nicht offensichtlich auf die Charts, auch wenn seine Songs sehr luftig-leicht daher kommen, eben ohne die angestrengte Verkopftheit, die der Jazz manchmal auch transportiert. Auf “All I Want“ dürfen Latin- und Funk-Einflüsse im sehr perkussiven Gitarren-Stil von Rego zusammenfließen und harmonieren dabei sehr angenehm mit der leicht hohen Gesangsstimme. Seine Soli sind geschmackvoll aber nie abgeschmackt. Er hat es auch nicht nötig, auf der Gitarre etwas zu beweisen.

Etwas traurig ist jedoch der Umstand, dass die insgesamt acht Stücke lediglich eine Spielzeit von knapp 34 Minuten zusammenbringen. Das ist eher die Länge einer EP, als die einer vollwertigen CD. Aber dafür ist diese halbe Stunde ein wunderschön relaxter musikalischer Trip für Fans handgemachter Pop-Musik mit Toleranz für genrefremde Einflüsse. Und im Prinzip ist es mir lieber 34 Minuten perfekt gemachte Musik zu hören, als dass die Länge mit unnötigen Füllern künstlich aufgepeppt wird. Rego liefert schon einmal den perfekten Soundtrack mit den hoffentlich entspannten Sommer.

Marc Langels, 09.04.2010

 

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