Saxon

Lionheart

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 29.09.2004
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Jörg Litges (* 1965, ✝ 2015)


Saxon
Lionheart, Steamhammer/SPV, 2004
Biff ByfordVocals
Paul QuinnGuitars
Doug ScarrattGuitars
Nibbs CarterBass, Vocals
Jörg MichaelDrums, Percussions
Produziert von: Charlie Bauerfeind Länge: 45 Min 09 Sek Medium: CD
1. Witchfinder General7. To Live By The Sword
2. Man And Machine8. Jack Tars
3. The Return9. English Man'o'War
4. Lionheart10. Searching For Atlantis
5. Beyond The Grave11. Flying On The Edge
6. Justice

Witchfiiiiiinder Generrrraaaaaaall!
Gleich beim ersten Song machen Saxon, mittlerweile in ihrem 25. Jahr des Bestehens, eines klar: Sie sind zurück und zwar heftig. Das neue Album "Lionheart" arbeitet einmal mehr die englische Herkunft der Musiker auf, es geht um Richard Löwenherz, Hexenjagd und Krieg. Und das alles verpackt in einer geballten Ladung Metal.

Warum Lionheart incl. dem Intro The Return nicht der Opener ist, ich weiß es nicht. Aber das furios harte Witchfinder General ist wahrlich kein schlechter Opener, meine Helden wurden mit den letzten Alben (das letzte ist ja immerhin 3 Jahre her!) stetig härter, und "Lionheart" ist die konsequente Weiterführung dieses Weges und der beste Weg zu neuen Ufern.
Neuzugang Jörg Michael (Ex-STRATOVARIUS und universell anerkannter Trommel-Gott) verstärkt die Truppe ja seit neuestem, und hinterlässt seine Spuren, die Songs haben einen Drive... Junge...

Überhaupt scheint die Verjüngung der Bandmitglieder der Band SAXON gut getan zu haben. Die Jungs rocken ab als wär's noch mal 1982. Biff ist stimmlich perfekt drauf (ich sag nur Jack Tars), der Double-Bass donnert wie nie zuvor, die meisten Songs sind sehr rifforientiert, aber auch Midtempo Nummern wie Beyond The Grave können grade durch die Wechsel zwischen ruhigen und heftigen Parts überzeugen.
Einzig allein Searching For Atlantis gefällt ich überhaupt nicht... irgendwie passt diese Nummer nicht in das sonst so geniale Album und wirkt unausgegoren und langweilig.
Überhaupt sollte man dem Album einige Durchläufe spendieren, die Hooklines sind nicht sehr eingängig, oftmals zu kurz, wie z.B. beim Knaller English Man'o'War oder der Killer-Riffgranate Man and Machine, das Album wächst jedoch mit jedem Hören. Auch To Live By The Sword ist mit seinem Hymnencharakter definitiv ein Anspieltip.

Sicherlich das beste Album der "neuen" SAXON, hoffen wir auf viele weitere Kracher dieser Art.
SAXON-Fans sollten sich das Album zulegen, (noch-) nicht SAXON Fans sollten zumindest reinhören!
Wenn Ihr jetzt wissen wollt, wie SAXON das neue Album live umsetzten, dann lest HIER weiter.

Jörg Litges, 29.09.2004

 

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