Schandmaul

So Weit, So Gut

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 15.08.2013
Jahr: 2013
Stil: Folk Rock

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Schandmaul
So Weit, So Gut, F.A.M.E. Recordings, 2013
Thomas LindnerVocals, Acoustic Guitar, Accordeon & Piano
Anna Katharina KränzleinViolin, Drehleier & Vocals
Martin "Ducky" DucksteinGuitar
Birgit Muggenthaler-SchmackPipes, Schalmeien, Bagpipe & Vocals
Matthias "Hiasl" RichterBass
Stefan BrunnerDrums & Percussion
Produziert von: Schandmaul Länge: 68 Min 25 Sek Medium: CD
01. Folk N' Roll09. Der Clown
02. Herren der Winde10. Vogelfrei
03. Sigfrid Trilogie11. Trinklied
04. Geisterschiff12. Walpurgisnacht
05. Herz aus Gold13. Der letzte Tanz
06. Teufelsweib14. Dein Anblick
07. Orientexpress15. Willst Du
08. Die goldene Kette

Die vielleicht erfolgreichste Mittelalter-Rock-Formation, die ja eigentlich – trotz teilweise verdächtigem Instrumentarium – kein solche ist, sondern viel mehr ihre Wurzeln im Folk Rock hat (siehe die Ausführungen des Kollegen Martin zu "Traumtänzer"), feiert ihr fünfzehnjähriges Bestehen. Dies erfolgt mit passenderweise 15 Songs, zusammengesetzt aus Klassikern, die fast vollständig neu eingespielt wurden (außer Der Clown und Sigfrid Trilogie) und drei neuen Stücken (Folk N‘ Roll, Herz aus Gold und Orientexpress).

Im Gegensatz zu anderen Formationen mit vergleichbarem Instrumentarium haben die Münchner nie der Versuchung widerstanden, ihre Musik zu “metalisieren“ und sich damit der Headbanger-Fraktion anzudienen, noch ist man gar in seichten kommerziellen Gewässern gestrandet. Nein, SCHANDMAUL hat einen ganz eigenen Sound gefunden, der gewachsen und lebendig erscheint und sich, insbesondere im Rahmen einer Liveshow, perfekt mit den Texten, die ganze Geschichten erzählen, verbindet. Jeder, der mal ein Konzert der Band miterlebt hat, wird dies so schnell nicht mehr vergessen.

Im Jahre 2013 kommen SCHANDMAUL einen Ticken härter, kantiger und roher daher, ohne ihre Ursprünge zu verraten – etwas mehr E-Gitarre und auch ein rauerer Violinenklang sorgen dafür, dass die selbstgewählte Bezeichnung Folk N‘ Roll wie die berühmte Faust aufs Auge passt. Zusammen mit den älteren, mitunter etwas sanfteren Stücken bekommt man so einen passenden Überblick über die Bandhistorie (es gibt auch eine Extended Edition als Doppel-CD, die die alten Einspielungen der Songs mit enthält) und wird die Vorfreude auf anstehende Jubiläumskonzerte geschürt. Auf weitere – mindestens – fünfzehn Jahre!

Ralf Stierlen, 13.08.2013

 

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