Scott Warren

Quick Fix Bandage

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 02.08.2009
Jahr: 2009
Stil: Roots Pop, Power Pop, Americana

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Scott Warren Homepage



Redakteur(e):

Frank Ipach


Scott Warren
Quick Fix Bandage, Jangular Music, 2009
Scott WarrenVocals, Acoustic & Electric Guitars, Nashville Guitar, Lap Steel, Chord Organ, Harmonica, Percussion
Kevin HoulihanBass, Percussion, Backing Vocals
Sean CaffeyPedal Steel
Magic KramerElectric Guitar
Brian LapinHammond, Wurlitzer Piano
Rich McCulleyDobro, Mandolin
Tommy Rickard, Brian YoungDrums, Percussion
Helen BelangieCello
Produziert von: Scott Warren & Kevin Houlihan Länge: 35 Min 14 Sek Medium: CD
01. Before You Say Goodbye07. Same Old Scene
02. Laugh Through The Pain08. Sign The Dotted Line
03. Along For The Ride09. Old Farm Road
04. Don't Tell Me10. Both Of Us Know
05. I Got Your Back11. Sister Golden Hair
06. Speed Of Sound

Musikfreunde, die ganz tief im Indie-Stoff stecken, mögen Scott Warrens Stammband SIGNAL HILL TRANSMISSION kennen. Wenn nicht, dann ist dies natürlich kein Problem, denn beim Lesen der Liner-Notes klingen andere Namen durch, die man zur Einordnung dieses Solodebuts von Scott Warren verwenden kann, um angesichts des nicht allzu hohen Bekanntheitsgrades des Protagonisten nicht völlig orientierungslos zu verharren. Warrens "Quick Fix Bandage"-Besetzung reüssiert immerhin mit Kollegen aus dem Umfeld solcher Bands wie FOUNTAINS OF WAYNE, THE POSIES, Michelle Shocked, Lucinda Williams, Richard Thompson. Fürwahr keine schlechten Hausnummern.

So klingt denn auch "Quick Fix Bandage" nach reichlich Erfahrung, spielt mit netten und hübschen Hooklines, erfreut mit abgehangenen Songs aus der weiten Singer/Songwriter, Power-Pop, Americana-Schnittmenge, wobei das Pendel im Zuge der 11 Tracks wahlweise mal mehr in Richtung verhaltener Country-Anleihen, die dann vage an WHISKEYTOWN erinnern, mal eher in Richtung Singer/Songwriter Power-Pop à la Marshall Crenshaw oder frühen Freedy Johnston oder Matthew Sweet ausschlägt, sich aber nie endgültig für eine Fahrtrichtung entscheidet. Das erhöht natürlich den Unterhaltungsfaktor, zeigt auch die gekonnte Variabilität des Künstlers, der am Ende gar AMERICAs Sister Golden Hair covert, und letztlich die Frage selbst auflöst, an welche musikalische Richtung er bei dem einen oder anderen Albumtrack noch erinnert. Genau, eine gewisse melodische, zart kandierte Leichtigkeit und Unbeschwertheit aus alten Westcoast-Tagen schimmert bisweilen durch Scott Warrens Songs, die bei aller gelegentlichen Nachdenklichkeit der Texte doch immer wieder in einem erleichterten Lächeln münden.

Frank Ipach, 01.08.2009

 

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