Sebel

Scheiß Auf Die Disco

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 04.07.2012
Jahr: 2012
Stil: Rock, Pop

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Sebel Homepage



Redakteur(e):

Michael Koenig


Sebel
Scheiß Auf Die Disco, BMG/Rough Trade, 2012
SebelGitarren, Bass, Schlagzeug, Hammond M3, Perkussion, Gesang
Marcel SanderBass & Hintergrundgesang auf "B-Prominenz"
Claus GrabkeMoog auf "B-Prominenz", Hintergrundgesang
Svenja HartungHintergrundgesang auf "B-Prominenz"
Produziert von: Claus Grabke Länge: 18 Min 08 Sek Medium: CD
01. Scheiß Auf Die Disco04. B-Prominenz
02. Wer Soll Das Alles Ficken!?05. Scheiß Auf Die Disco (Akustisch, Live)
03. Wie Deutsch Kann Man Sein!?

Sebastian Niehoff, oder kurz Sebel, kommt aus Wanne-Eickel im Pott. Er singt hochdeutsch und nimmt dabei möglichst kein Blatt vor den Mund. Seit kurzem ist seine EP “Scheiß Auf Die Disco“ im Handel.

Dieser Anfang-Dreißiger macht sich so seine, nicht immer ganz gesellschaftsfähigen, Gedanken über das (sein) Leben und die Leute, die ihm über den Weg laufen. Mal geht es um das Pech bei den Frauen, dann wieder um das typisch deutsche Spießertum. Er behandelt halt alles, was ihn persönlich betrifft und bewegt, ohne sich oder andere dabei allzu ernst zu nehmen. Seine offenen und ehrlichen Texte unterlegt Sebel mit einem zündenden Mix aus Pop, Rock und Rock’n’Roll.

Als Produzent konnte mit Claus Grabke, der ehemalige Sänger der Crossover Truppe THUMB, verpflichtet werden. Das hat sich gelohnt, denn der Sound stimmt vorne und hinten.

Im Zuge der Zusammenstellung der Tracklist ist offenbar etwas schief gelaufen. Bei den Credits taucht nämlich einige Male der Titel Engel auf. In Wirklichkeit bekommt man jedoch stattdessen Wer Soll Das Alles Ficken!? zu hören. Ein wenig verwirrend, das Ganze.

“Scheiß Auf Die Disco“ ist bei aller Fröhlichkeit auch eine nachdenkliche Angelegenheit geworden. Mal abwarten, wie das für den Spätsommer 2012 geplante Album ausfallen wird.

Michael Koenig, 26.06.2012

 

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