Serpent Venom

Of Things Seen & Unseen

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 01.08.2014
Jahr: 2014
Stil: Doom Metal

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Serpent Venom
Of Things Seen & Unseen, The Church Within Records, 2014
Garry RickettsVocals
Paul SutherlandDrums
Roland ScriverLead Guitar
Nick DaviesBass
Produziert von: Chris Fielding Länge: 48 Min 27 Sek Medium: CD
01. The Penance You Pay05. I Awake
02. Sorrow's Bastard06. Let Them Starve
03. Death Throes At Dawn07. Pilgrims Of The Sun
04. The Lords Of Life08. Burning Free

Das britische Doom-Metal-Vierergespann SERPENT VENOM geht zurück auf das Jahr 2008. Die Mitglieder kommen aus London und Hertfordshire. Ihr Albumdebüt “Carnal Altar“ brachte ihnen viel Lob ein. Nach dem Abgang von Gitarrist Pete Fox, stieg Roland Scriver ein. Mit ihm tourten die Jungs quer durch das UK und Europa. Der zweite Longplayer “Of Things Seen & Unseen“, die ersten Aufnahmen mit dem neuen Saitenhexer, ist seit kurzem draußen.

Das Material lässt ohne allzu große Schwierigkeiten Einflüsse von BLACK SABBATH, CATHEDRAL oder SAINT VITUS erkennen. Täusche ich mich, oder klingt Gary Ricketts etwa irgendwie nach Ozzy? Auf jeden Fall darf man dieses Album mit absoluter Sicherheit als ein starkes Stück Doom Metal bezeichnen. Mühelos schafft der Vierer den Spagat zwischen seinen grandiosen Vorbildern, sprich der Tradition im besten Sinne, und zeitgemäßem, eigenen Schaffen. Da ist nix angestaubt oder überholt. Aber auch gar nix. Im Gegenteil. Diese urgewaltige Wucht ist spektakulär. Als Kontrapunkte dazu fungieren zum Beispiel das ruhige Akustikgitarrenzwischenspiel I Awake oder der gezähmte Mittelteil von The Lords Of Life.

“Of Things Seen & Unseen“ dürfte in der Jahresabrechnung 2014 ganz vorne unter den Metal-Werken rangieren. Dabei ist jetzt gerade mal Sommer. SERPENT VENOM erweisen sich als wahrhafte Meister des anspruchsvollen und extremen Metal. Produzent Chris Fielding (unter anderem ELECTRIC WIZARD) greift ihnen dabei trefflich unter die Arme.

Michael Koenig, 23.07.2014

 

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