Seven Thorns

II


CD-Review

Reviewdatum: 29.03.2014
Jahr: 2014
Stil: Power Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Seven Thorns
II, Soulfood, 2014
GabrielGitarre
AsgerKeyboards
GustavVocals
ChristianGitarre
MikKomponist
Produziert von: Seven Thorns Länge: 47 Min 30 Sek Medium: CD
01. Intro07. Redemption
02. Eye Of The Storm08. You're Not Brave (If You're Not Scared)
03. Revelation09. A Joker's Game
04. Queen Of Swords10. After The Storm
05. Justice11. Mamma Mia (Bonus Track)
06. Night Of Temptation

SEVEN THORNS stammen aus Dänemark und haben sich dem Power Metal verschrieben. Die Geschichte der Band begann im Jahre 1998, als Schlagzeuger Lars und der damalige Gitarrist Dr. No die Gruppe ins Leben riefen. 2005 gewannen sie mit dem Titel Artificial Night den vierten inoffiziellen europäischen Heavy Metal Song Contest und brachten ihr Debüt “Forest Majesty“ heraus. Vor zwei Jahren folgte “Return To The Past“, dem nun das etwas eigenwillig betitelte “II“ folgt.

Darauf bietet die Band wieder einen recht typischen europäischen Power Metal, der sowohl von STRATOVARIUS, AXXIS, VISION DIVINE als auch Yngwie Malmsteen beeinflusst wurde. Problematisch wird es vor allen Dingen beim Songwriting. Die Lieder klingen irgendwie allesamt vorhersehbar. Zudem kann man sich nie des Eindrucks nie erwehren, das Alles schon mal woanders besser gehört zu haben. SEVEN THORNS fehlt irgendwie das Eigenständige oder aber die Fähigkeit, bessere Songs zu schreiben als die Vorbilder. Und ein Cover wie das von Mamma Mia ist einfach nur überflüssig - und konterkariert eher noch das dick auf dem Cover aufgetragene Motto der Band: "Metal Is Your Destiny!". Denn ABBA sind überhaupt nicht Metal - auch nicht als Cover-Versionen.

Dementsprechend ist "II" ein Album nur für Komplettisten, die alles aus dem Bereich Power Metal haben wollen. Denn etwas Neues gibt es hier leider nicht zu entdecken, lediglich ordentlich gezockte Durchschnitts-Songs. Die Band wäre sicherlich gut beraten, sich klanglich und kompositorisch deutlicher von den Vorbildern abzusetzen, um eine eigene Identität aufzubauen. Denn sonst lohnt es sich eher die Klassiker des Genres zu entdecken (für Einsteiger), oder einfach mal wieder aufzulegen (für Fans).

Marc Langels, 22.03.2014

 

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