Sevendust

Black Out The Sun


CD-Review

Reviewdatum: 16.05.2013
Jahr: 2013
Stil: Alternative Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Sevendust
Black Out The Sun, 7bros records, 2013
Lajon WitherspoonGesang
Morgan RoseSchlagzeug & Gesang
Clint LoweryGitarre & Gesang
Vince HornsbyBass & Gesang
John ConnollyGitarre & Gesang
Produziert von: Sevendust Länge: 44 Min 24 Sek Medium: CD
01. Memory08. Dead Roses
02. Faithless09. Decay
03. Till Death10. Dark AM
04. Mountain11. Picture Perfect
05. Cold As War12. Got A Feeling
06. Black Out The Sun13. Murder Bar
07. Nobody Wants It

Die Band SEVENDUST aus Atlanta im US-Bundesstaat Georgia gehören zu den dienstältesten Bands, die man grob den beiden Genres Nu Metal, oder Alternative Metal, zuordnen kann. Gegründet 1994, legt die Band mit “Black Out The Sun“ ihr neuntes Studiowerk vor. Das Album ist übrigens das erste, das auf dem Band-eigenen 7bros-Label erscheint.

Diese neu gewonnene kreative Freiheit nutzt die Band auch gleich mal weidlich aus. Einfach machen es SEVENDUST dem Hörer dabei erst mal nicht, denn nach dem akustischen Intro Memory haut der Atlanta-Fünfer erst einmal drei echte Brecher raus, wobei Till Death fast schon dem gleichnamigen Metal-Genre nahekommt. Hart waren die Riffs der Band ja schon immer, aber diesen Härtegrad haben sie zuvor selten bis gar nicht erreicht. Das mag bei einigen Fans schon für etwas Verwirrung sorgen. Aber die Songs sind nicht nur hart, sondern auch echte Knaller.

Dabei fungiert das folgende Mountain schon als Überleitung zum zweiten Teil des Albums. Denn ab nun verwöhnen Sänger Lajon Witherspoon und seine Jungs mit Melodien, die sofort im Ohr hängen bleiben. Dabei bilden Cold As War und Black Out The Sun, die erste Single Decay sowie Murder Bar die Highlights. Sie dürften jedem Fan der harten Musik mit ihren griffigen Riffs und dem hymnenhaften und soulig eingefärbten Gesang von Witherspoon genauso gut gefallen wie ein kaltes Bier an einem brütend heißen Festival-Tag.

“Black Out The Sun“ klingt erfrischend spontan und voller überschäumender Energie. So viel Spontaneität führt natürlich manchmal dazu, dass nicht jede Komposition bis ins letzte Detail ausgearbeitet erscheint. So hätten einige Übergänge vielleicht etwas runder ausfallen können. Zudem könnten einige Anhänger Probleme mit dem gesteigerten Anteil an Growls haben, die auf diesem Album mehr Platz einnehmen als in der Vergangenheit. Aber gerade weil es eben kein weiteres „typisches“ SEVENDUST-Album geworden ist, weiß “Black Out The Sun“ zu überzeugen.

Marc Langels, 13.05.2013

 

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