Shadowman

Ghost In The Mirror

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 12.01.2009
Jahr: 2008

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Ghost In The Mirror, Escape Music/Point Music, 2008
Steve OverlandVocals
Steve MorrisGuitars, Keyboards
Harry JamesDrums
Chris ChildsBass
Stev MillingtonKeyboards
Produziert von: Steve Morris Länge: 56 Min 54 Sek Medium: CD
01. Road To Nowhere07. I've Been Wrong Before
02. No Mans Land08. It's Electric
03. Bad For You09. Blues City
04. Colour Of Your Love10. Outlaws
05. Fire And Ice11. The Hard Way
06. Keeper Of My Heart12. Little Miss Midnight

Die Briten SHADOWMAN präsentierten 2006 ihren zweiten und bisher letzten Longplayer "Different Angles". Damals waren sie noch zu viert am Werk. Das hat sich zwischenzeitlich geändert. Durch den Einstieg des Keyboarders Steve Millington, der laut Produktinformation der Werbeagentur Tätigkeiten bei SAD CAFE, 10cc und WAX vorweisen kann, wuchs die Band nämlich zum Quintett an. Diese Mannschaft spielte dann auch den neuesten Longplayer 'Ghost In The Mirror' ein, der im Winter des letzten Jahres das Licht der gespannten Öffentlichkeit erblickte.

SHADOWMAN zeigen mit dem neuesten Rundling, dass ihre Wurzeln nach wie vor im melodischen und britisch geprägten Hard Rock liegen. Die darauf enthaltenen zwölf Nummern gehen samt und sonders sehr gut in die Gehörgänge und bleiben dort zum Großteil auch ziemlich hartnäckig hängen. Man muss Steve Morris & Co. ein Händchen für äußerst eingängige, wenn nicht sogar ohrwurmartige, Melodien ohne allzu viele Ecken und Kanten bescheinigen. Insgesamt tut der Fünfer mit dieser Platte weder jemandem weh, noch verschreckt er jene Hörerschichten, denen es schnell zu laut und vor allem zu hart wird.

Overland, Morris, James, Childs und Millington weisen mit 'Ghost In The Mirror' nach, dass ihre Fähigkeiten als Musiker sehr stark ausgeprägt sind. Von daher gibt es nicht das Geringste auszusetzen. Auch die von Steve Morris ausgeführte Produktion bietet keinen Anlass sich zu beschweren, passt sie doch wie die Faust auf das ach so berühmte Auge.

Kommen wir nun wieder zu meiner Auswahl hörenswerter Tunes. 'Ghost In The Mirror' bietet mit Road To Nowhere (flotter, zeitgemäßer und eingängiger Hard Rock mit nettem Flitzefingersolo auf der Klampfe), No Mans Land (flotter, zeitgemäßer und eingängiger Hard Rock mit Flitzefingersolo auf der Gitarre, mit Power, Ecken und Kanten), Bad For You (irgendwie "erwachsen" klingender, bluesig angehauchter und zeitgemäßer Hard Rock im Midtempobereich mit melancholischer Note und nettem Gitarrensolo), Keeper Of My Heart (eingängiger und zeitgemäßer Hard Rock im mittleren Tempo und nettem Gitarrensolo), It's Electric (eingängiger, flotter und kerniger Hard Rock mit Flitzefingersolo auf der Gitarre), Outlaws (flotter und zeitgemäßer Hard Rock mit Countrytouch durch Westerngitarre und Mundharmonika), The Hard Way (kraftvoller, eingängiger, zeitgemäßer, erdiger, kantiger und stampfender Hard Rock) und Little Miss Midnight (schöner, aber nicht pappiger, leicht thrashiger, ansonsten flotter, zeitgemäßer, eingängiger aber etwas ungezähmterer Hard Rock im Midtempobereich mit nettem Gitarrensolo) so einiges an empfehlenswerter Musik.

SHADOWMAN ist mit 'Ghost In The Mirror' ein wenig die viel gerühmte Quadratur des Kreises gelungen. Obwohl sie sich schon sehr weit in Richtung Mainstream vorwagen, lassen die Insulaner einigen ihrer Songs trotzdem noch ihre räudigere und unangepasstere Seite. So könnten sich durchaus eben auch sehr unterschiedliche Käuferkreise für das Teil erwärmen.

Michael Koenig, 12.01.2009

 

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