Silent Force

Worlds Apart

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 20.10.2004
Jahr: 2004

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Redakteur(e):

Jörg Litges (* 1965, ✝ 2015)


Silent Force
Worlds Apart, Noise Records/Sanctuary, 2004
DC CooperVocals
Jürgen SteinmetzBass
Alexander BeyrodtGuitars
André HilgersDrums
Thorsten RöhreKeyboards
Produziert von: Dennis Ward Länge: 58 Min 01 Sek Medium: CD
1. Ride The Storm7. Death Comes In Disguise
2. No One Lives Forever8. Merry Minstrel
3. Hold On9. Spread Your Wings
4. Once Again10. Iron Hand
5. Master Of My Destiny11. Heart Attack
6. Heroes12. Worlds Apart

Beim Interview mit Alex und DC meinten die beiden ja schon, das dass neue Album "World Apart" Ihr bislang bestes sei. Und es stimmt. Es ist tatsächlich "Words Apart" von ihren letzten beiden Outputs. War das erste Werk "Empire of Future", noch etwas unausgegoren aber mit potential versehen, kam das zweite Album "Infatuator" wesentlich Druckvoller und Priest-mäßig daher. Alle guten Dinge sind drei kann man nur sagen, denn der neue Streich der Deutsch/Amerikanischen Combo ist wirklich genial.

Als DC beim Interview zu mir meinte, die CD müssten wir uns auf der Heimfahrt anhören weiß ich auch welchen Song er speziell meinte... No One Lives Forever ist ein "Hitverdächtiger-Drück das Gaspedal was weiter durch, wird schon keiner blitzen" Song der Tage nicht mehr aus dem Ohr geht (und dem Staat reichlich Knöllchen bringen wird)

Überhaupt haben die Jungs geniale Ohrwürmer aufgenommen, die Doublebass hämmert non-stop. Once Again, Master Of My Destiny oder Heroes, in dem DC 9/11 aufarbeitet, verfolgen Dich tagelang.
Grade bei Heroes oder auch bei Death Comes In Disguise erinnert DC stimmlich sehr an sein Vorbild Geoff Tate von QUEENSRYCHE. Absolutes Highlight ist für mich die epische Ballade Spread Your Wings, und ich bin kein großer Balladenfreund...unbedingt reinhören in das Stück.

Alles in allem eine gelungene Mixtur aus Melodic und Power Metal (Alex war ja bei PRIMAL FEAR, DC bei ROYAL HUNT und produziert wurde das ganze vom PINK CREAM 69 Macher Dennis Ward, da kann ja nix schiefegehen) die jeden geneigten Metaller ansprechen sollte. Eine solche Mischung aus Rifflastigen-Hookorientierten Songs bekommt nicht jede Band hin. Wer sich von den Synthis abschrecken lässt, nee, die passen, und Alex' Riffs treten mächtig Arsch. Live kommen die Jungs eh ne ganze Nummer härter. Aus der Progrock-Ecke sind sie jetzt definitiv raus!

Ich finde auf dem ganzen Album keine schlecht Nummer oder einen Füller. Passiert mir recht selten, muss ich sagen, selbst bei meinen "heißgeliebten Platten" gibt's immer ca. 2 Stücke über die ich weiterdrücke. Sicherlich ist "Worlds Apart" nicht so hart wie der Vorgänger, aber dafür auch kein Abklatsch, sondern Eigenständig. Die 3 jährige Wartezeit hat sich definitiv gelohnt.

Jörg Litges, 20.10.2004

 

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