Simeon Soul Charger

Harmony Square

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 03.10.2012
Jahr: 2012
Stil: Progressive Rock

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Simeon Soul Charger Homepage



Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Simeon Soul Charger
Harmony Square, Gentle Art Of Music, 2012
Aaron BrooksVocals, Guitar, Piano, Kalimba & Coat Rack
Rick PhillipsGuitar, Mandolin & Vocals
Spider MonkeyBass, Vocals & Percussion
Joe KiddDrums, Percussion, Vocals & Propane Tank
Gäste:
Sandra RiegerViolin
Susi SalomonViolin
Frederike SeeßelbergCello
Cindy RobertsonFlute
Manfred SenebergPercussion
Claudia VolinoSaw Harp
Produziert von: Simeon Soul Charger Länge: 67 Min 27 Sek Medium: CD
01. Overture09. The Devil's Rhapsody
02. Babylon Grove10. The Changing Wind And Reign
03. All's Fair In Harmony Square11. The Advent Of Awakening
04. Miss Donce12. King Charles Norman's Castle
05. Spinning Across The Grass13. See Sharp
06. Doris14. Rayoweith's Guillotine/A Gift From The Sky
07. Oh What A Beastly Boy15. Ashes
08. The Piper's Prize

Ok, mal wieder ein Konzeptalbum. In “Harmony Square“ geht es um die Unterdrückung des Volkes und was man dagegen unternehmen kann. Der Protagonist wird auf einen Marktplatz in einem fiktiven Dorf katapultiert, eben dem “Harmony Square“, wo alles andere als harmonische Zustände herrschen. Gegen die ungerechte soziale Ordnung gilt es, etwas entgegenzusetzen, weshalb es schließlich zu Aufständen und Umwälzungen kommt. SIMEON SOUL CHARGER stammen ursprünglich aus Ohio, sind inzwischen aber auf einem Bauernhof in Bayern sesshaft geworden. Sie setzen vorgenannte Story sehr farbig und vielseitig in eine Mischung aus Psychedelic und Prog Rock mit deutlichen Folkeinschlägen um.

Von bombastischen Klängen hin zu bis hin zu sparsam arrangierten, akustischen Nummern reicht die Bandbreite, man beweist ein Herz für Harmonien der BEATLES aber auch für Melodramatik a la QUEEN, beherrscht aber auch klassisches Rockrepertoire und soliert auch gerne mal etwas ausgiebiger. Der oftmals mehrstimmige Satzgesang trägt ebenfalls zur opulenten Ausschmückung des Geschehens bei, so dass der Hörer richtiggehend in die Geschichte eintauchen kann. Neben atmosphärisch düsteren Klängen stehen immer wieder leichte, luftige Melodien von Streichern und Flöten, kurzum, es wird zu keiner Sekunde des mehr als einstündigen Werkes langweilig.

Allenfalls kann man leicht bemängeln, dass “Harmony Square“ ziemlich textlastig ausgefallen ist, aber die Story, die es zu transportieren gilt, ist eben auch ambitioniert und wie schon ausgeführt, der Gesang ist alles andere als störend. Als optische Zugabe gibt es auch noch ein aufwändig gestaltetes Booklet mit Bildern der Künstlerin Christina Bauer (leider hatte der Rezensent nur die übliche Promoausgabe zur Verfügung). Jedenfalls ist dieses warme, bunte, vielschichtige Album mehr als nur ein Geheimtipp für alle Freunde von psychedelisch und folkig angehauchtem RetroProg.

Ralf Stierlen, 01.10.2012

 

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