Six Mile Grove

Secret Life In A Quiet Town

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.05.2012
Jahr: 2012
Stil: Americana

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Six Mile Grove Homepage



Redakteur(e):

Michael Masuch


Six Mile Grove
Secret Life In A Quiet Town, Eigenvertrieb, 2012
Brandon SampsonLead Vocals, Acoustic Guitar, Tamborine
Brian SampsonDrums
Dezi WallaceBass
Barry NelsonElectric Guitar, Back Vocals, B3, Wurlitzer, Piano
Special Guest:
John WheelerPedal Steel, Dobro, Accordion
Dana CooperBack Vocals, Acoustic Guitar, Harp (Track 2)
Sally BarrisBack Vocals (Track 5 & 11)
Produziert von: Six Mile Grove Länge: 57 Min 04 Sek Medium: CD
01. Sunshine In The Pouring Rain07. Girls Like You
02. Century Farm08. Long Live The Queen
03. Secret Life In A Quiet Town09. She Sings A Song
04. Fight Like A Man10. Freedom Flowers
05. This Morning11. One Of These Days
06. Evangeline12. For Crying Out Loud

SIX MILE GROVE kommen aus Minnesota und haben mit "Secret Life In A Quiet Town" schon ihr sechstes Album am Start.
Und schon der Opener Sunshine In A Pouring Rain bietet mit beherzt gedrückter B3 Hammond, beseeltem Gesang, dessen Chorus den Hörer sofort mitnimmt, und mit schön gedrechseltem Midtempo, in angenehmster Weise Anschauungsunterricht in Sachen Alt. Country und Americana . Zudem die Jungs um Leadsänger und Kopf der Band, Brandon Sampson gerne mal in die Nähe der JAYHAWKS geraten und sich durchaus standesgemäß wie bei Century Farm, mit dezenter Harmonica abgeschmeckt, zu schmücken wissen .

Bei Secret Life In A Quiet Town schält sich mit Dana Coopers beseelten Background Vocals ein musikalisch tief gehendes Kleinod heraus, das nur mit zart gedrücktem Piano und dezenten Percussions scheinbar schwerelos im Raum steht und von Ben Wheelers Pedalsteel liebevoll begleitet wird.

SIX MILE GROVE fühlen sich auf allen musikalischen Festen zuhause, zaubern sie auch mal im Handumdrehen bei Fight Like A Man einen lupenreinen, mit schicker Twang-Gitarre und Shuffle Drums im Anschlag, einen Scheunenfeger besonderer Güte, um dann auch sogleich nahtlos einen heimelig wirkenden Schwofer mit This Morning ins Rennen zu schicken.

Beinahe könnte man die DAWES als musikalischen Paten bei Freedom Flowers vermuten, bevor jedoch Brandon Sampson und Co. mit dem mitreissenden Americana tauglichen Anschauungsunterricht bei Love Live The Queen alle Register ziehen, die Gitarren schwelgen, die Hook und der Chorus die Ohren verwöhnen und die Pedalsteel dazu munter schwelgt, bleibt kaum ein Wunsch offen. Hier wird grossartiges Kino geboten.

SMG verstehen es sehr versiert, kleine hübsche musikalische Ausrufezeichen zu setzen, seien es das mit verhaltenem E-Piano und B3 Hammond geschmückte She Sings A Song, oder das sympathisch rüberkommende Jackson Browne-affine, Westcoast getränkte Freedom Flowers, machen die Jungs durchweg einen verdammt guten Job und sorgen dafür, dass mit dem catchy Saloon-Klopper For Crying Out Loud als idealem Rausschmeisser die Scheibe nicht mehr so schnell aus dem Player heraus kommt.

Klasse Teil, und warum zum Teufel ist die Band nur so unbekannt?

Michael Masuch, 09.05.2012

 

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