Slin‘s Strassenköter

Ohne Heimat!

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 22.07.2020
Jahr: 2020
Stil: Rock ‘n‘ Roll
Spiellänge: 53:14
Produzent: Slin‘s Strassenköter

Links:

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Plattenfirma: Fastball Music

Promotion: Bob-Media GmbH


Redakteur(e):

Marc Langels


s. weitere Künstler zum Review:

Motörhead

Stray Cats

The Boss Hoss

Volbeat

Westernhagen

Titel
01. Slin
02. Plattenspielertrick
03. Lutscher
04. Allein
05. Karre
06. Dame
07. Sonne
 
08. Herz
09. Bombster
10. KSKWKP
11. Chief
12. Freund
13. Taub
Musiker Instrument
Slin Gesang, Gitarre & Mundharmonika
Anger Bass & Gesang
Randy Schlagwerk & Gesang
Gastmusiker:
Andreas Hirschmann Klavier
Elvis Greven Ukulele
Chris Pfeil Banjo

Ein Straßenköter oder Streuner ist eigentlich ein herren- oder frauenloser Hund, der in den Städten lebt. Sie reagieren zum Teil unberechenbar und sind damit eine Gefahr für den Straßenverkehr und für Passanten durch Bissverletzungen. SLIN‘S STRASSENKÖTER hingegen sind ein deutsches Rock ‘n‘ Roll- (oder auch Straßenrock-)Trio, das sich 2014 zusammengetan hat und aus Randy (Schlagzeug), Anger (Bass) und Slin (Gesang, Gitarre und Mundharmonika) besteht. Und mit dem Album “Ohne Heimat!“ haben uns die Männer ihr Debüt vorgelegt.

Darauf präsentieren uns die Drei eine Mischung aus überwiegend Rockabilly mit einer gehörigen Portion Punk, Rock, etwas Country und auch Blues. Akustisch wirkt das wie eine wilde Mischung aus Westernhagen (nur mehr Straßenslang), BOSS HOSS (nur viel cooler) und STRAY CATS oder VOLBEAT. Aber eben mit Texten, die noch ungefiltert das Leben der Streuner auf der Straße einfangen, ganz genau so wie es in sich für einen echten STRASSENKÖTER eben gehört: klar, direkt und manches Mal eben auch am Rande des guten Geschmacks – aber eben auch jederzeit authentisch und ungekünstelt.

Genauso authentisch und frisch kommt auch die Musik der Scheibe daher. Fast genauso wie damals, als VOLBEAT mit ihrer Mischung aus Metal und Rockabilly zum ersten Mal auf der Bildfläche erschienen, machen SLIN‘S STRASSENKÖTER eben ihr ganz eigenes Ding – und so lange dabei dann solche Kracher wie Slin, Allein, Dame, Bombster mit MOTÖRHEAD-Gedenk-Rhythmus), KSKWKP, Freund oder Taub sowie die eingedeutsche von ROSE TATTOOs Nice Boys in Form von Lutscher herauskommen. Da kann man einfach nicht still sitzen bleiben, sondern muss mitfeiern und mitgrölen.

Damit das Ganze dann auch in der richtigen Art und Weise präsentiert wird, haben die drei Musiker das Debüt-Album dann auch direkt produktionstechnisch in die eigene Hand genommen und quasi live eingespielt. Also was man auf “Ohne Heimat!“ zu hören bekommt ist das, was SLIN‘S STRASSENKÖTER auch die Bühne bringen (wann immer das auch wieder im normalen Rahmen möglich sein wird). Diese Band mit ihrem ureigenen Sound sollte man für die Zukunft auf jeden Fall auf dem Radar haben, denn Spaß kann man nicht genug haben – und diese drei Musiker hier verbreiten von der ersten bis zur letzten Sekunde genau das.

 

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