Sly & Robbie

Underwater Dub

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 05.05.2014
Jahr: 2014
Stil: Dub

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Sly & Robbie
Underwater Dub, Groove Attack, 2014
Sly DunbarDrums, Percussion, Syn Drums
Robbie ShakespeareBass, Guitar
Mikey ChungGuitar
Radcliffe "Dougie" BryanGuitar
Daryl ThompsonGuitar
Dalton BrownieGuitar
Robbie LynKeyboards
Frankie WaulKeyboards
Steven "Lenky" MarsdenKeyboards on Track 03
Uziah "Sticky" ThompsonPercussion
Tony GreenSaxophone on Track 05
Everald GayleTrombone on Track 05
Hopeton WilliamsTrumpet on Track 05
Produziert von: Alberto "Burur" Blackwood Länge: 45 Min 49 Sek Medium: CD
01. Dictionary06. Stormy
02. Forward March07. War Zone
03. French Woman08. Daphne
04. Spray Belly09. Melissa
05. Great Wall10. Thumb Drive, Hidden Track: Bed's Too Big (Underwater Dub Version)

Sly Dunbar und Robbie Shakespeare sind in der Dub-Szene als Sly & Robbie von immenser Bedeutung. Bereits seit 1975 lassen die beiden Jamaikaner ihrer Kreativität gemeinsam freien Lauf. Sie begründeten mit den REVOLUTIONARIES die Gruppe der Channel One Studios, tourten mit Peter Tosh. Anno 1978 hoben sie eine eigene Produktionsfirma und das Taxi Label aus der Taufe. Sie produzierten sowohl für Island Records, als auch ihre Landsleute von BLACK UHURU Welterfolge. Auch als Session-Musiker machten sie sich einen großen Namen. 1992 gelang ihnen mit Murder She Wrote für Chaka Demus & Pliers die Produktion eines globalen Hits. SIMPLY RED bescherten sie durch die Betreuung von Night Nurse, einem Cover des Songs von Gregory Isaacs, großen Erfolg. Dunbar & Shakespeare sind noch immer dick im Geschäft. Diverse Grammy-Nominierungen, gerade in den letzten Jahren, sprechen für sich. Mit dem Briten Bitty McLean, aber ebenso mit Shaggy, verbindet sie erfolgreiche Zusammenarbeit. “Underwater Dub“, das neueste eigene Album des Zweiergespanns, ist inzwischen bei den Fans angekommen.

Wie bereits “Blackwood Dub“ von 2011 entstand auch dieser Longplayer im legendären Harry J Studio in Kingston. Bob Marley war ebenfalls Kunde, wie so viele andere. Es ging zurück in die 1970er/1980er Jahre, denn man nahm akustisch und analog auf, wie damals üblich. Nach eigenem Bekunden machten die Arbeiten in Jamaikas Hauptstadt den Akteuren so richtig Spaß. Das hört man aber auch. Reggae, der ohne Ende groovt, mit viel Herzblut, Engagement und Finesse auf Dub-Manier für die Nachwelt festgehalten. Auf dem Cover klebt ein grüner Sticker mit folgendem Hinweis: ’Warning! Sly & Robbie in an Underwater Listening Experience.’ Und das ist auch gut so, denn tatsächlich hören sich einige Passagen so an, als wären sie unter Wasser aufgenommen worden. Nach dem regulären Ende des zehnten und eigentlich letzten Stückes bekommt man als Hidden-Track übrigens noch eine unter Unterwater Dub-Bedingungen entstandene Version der 10“ Single Bed’s Too Big geboten.

Sly & Robbie liefern mit “Underwater Dub“ allen Reggae- und Dub-Fans frisches Ohrenfutter, wenn auch in teils ungewohntem Soundgewand. Die Platte ist zwar nicht wahnsinnig abwechslungsreich, sorgt aber dennoch für gute Stimmung und schafft es sicher, so manchen Hörer in Bewegung zu versetzen.

Michael Koenig, 26.04.2014

 

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