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Boom


CD-Review

Reviewdatum: 15.06.2019
Jahr: 2019
Stil: Gitarren Pop
Spiellänge: 40:21
Produzent: Sebastian Flach

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Plattenfirma: DMG/Broken Silence

Promotion: cmm promotion


Redakteur(e):

Michael Koenig

Titel
01. Funkenstein
02. Space Cowboy
03. Dr. Sparks
04. Smash
05. Have You Ever
 
06. Stepper In The Woods
07. Sleepless And Too Much Coffee
08. Left Lane
09. Dance Of The Tumbleweed
Musiker Instrument
Sebastian "Schlapbe" Flach Bass
Christian Huber Drums
Martin Meixner Organ, Wurlitzer
Simon Seeleuther Guitar, Pedalsteel
Guests:
Angela Frontera Percussion on Tracks 01, 02, 03, 04, 05, 06 & 07
Franziska Schuster Vocals on Tracks 05 & 08

Der luxemburgische Viererpack SMAF nahm seine Aktivitäten im Januar 2015 auf. Das Quartett arbeitete unter anderem mit Anastacia, Schlagerikone Tony Marshall und dem angeblich ach so witzigen Reinhold Beckmann zusammen. Haupteinnahmequelle der Herren könnte unter den richtigen Umständen wohl durchaus ihr Job als Hausband bei der Pierre M. Krause Show im TV-Sender SWR sein. Ob das alles auch objektiv zu wertende Nachweise besonderer musikalischer Qualitäten sind, sollen andere beurteilen. Dafür halte ich speziell von Herrn Beckmann viel zu wenig, noch kenne ich die betreffende Show genügend.

Mit ihrem zweiten Studiaoalbum "Boom" sind die Jungs dennoch ab sofort auch bei uns im Hooked on Music verzeichnet. Eines kann man den Luxemburgern mitnichten absprechen: Ein gitarrenlastiges Händchen zur Erschaffung von für die Untermalung von Italowestern geeigneten Klängen. Dazu bedienen sie sich unüberhörbar vor allem bei THE SHADOWS. Daneben nehmen sie dann noch Elektro-Einflüsse, Dub-Teile und Pop-Elemente in ihre Stücke auf. Und fertig ist die unoriginelle, unspannende und  noch uninteressantere Chose.

Letztlich bleibt von "Boom", sobald sämtliche neun Nummern die Gehörgänge passiert haben, nicht allzu viel hängen. Es rauscht alles einfach so durch. Ohne großen Belang, ohne jegliche Verführung zum Immerwiederhören verschwindet das Teil dann irgendwo in der Plattensammlung. SMAF sind in dieser Ausrichtung für niemanden ein echtes Muss. Außer für Beckmann vielleicht.

 

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