Sonny Vincent With Members Of Rocket From The Crypt

Sonny Vincent With Members Of Rocket From The Crypt

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 21.08.2009
Jahr: 2009
Stil: Punk N′ Roll

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Sonny Vincent With Members Of Rocket From The Crypt
Sonny Vincent With Members Of Rocket From The Crypt, Cargo Records, 2009
Sonny VincentVocals & Guitar
Mario A.K.A. Ruby MarsDrums
John Reis A.K.A. SpeedoGuitar & Vocals
Andy A.K.A. N.D.Bass
Produziert von: Sonny Vincent Länge: 25 Min 12 Sek Medium: CD
01. Pick Up The Slack07. Something I Gotta Do
02. It's Not Your Fault08. Talking Trash
03. Through My Head09. They Say You Are Crazy
04. Dream10. Unlock
05. Her Hand11. Daily Procedure
06. Pieces

Sonny Vincent ist eine Art Überlebender der New Yorker Punk Rock Szene, die er Mitte der Siebziger Jahre kräftig aufgemischt hat. Mit seinen TESTORS trug er nicht unwesentlich mit zum legendären Ruf des Liveclubs in Manhattan bei, da er, im Schlepptau mit MINK DE VILLE, THE CRAMPS oder SUICIDE häufig dort gastierte. Nach etwas mageren Jahren in den Achtzigern in Minneapolis ist er seit den Neunzigern eigentlich ohne Unterbrechung am Ball geblieben, um den guten alten Punkstoff der alten Schule für die Neuzeit zu erhalten.

Für diese Aufnahme, die ursprünglich nur auf Vinyl erscheinen sollte, nunmehr aber auch als Silberling vorliegt, hat er sich mit den Überresten der Band ROCKETS FROM THE CRYPT aus San Diego zusammengeschlossen, mit denen er schon eine längere musikalische Freundschaft pflegte und auch schon mit ihnen tourte. Und man hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf: Schnörkelloser, ohne Firlefanz hingerotzter Old School Stoff in der Schnittmenge zwischen Punk und Rock N’ Roll wird in nicht einmal einer halben Stunde durch die Boxen gejagt. Nicht sonderlich spektakulär, schon gar nicht weltbewegend, aber authentisch und mit ordentlich Dreck und ohne Atempause.

Die rausgeschleuderten Zweiminüter bringen zwar keine neuen Erkenntnisse, haben aber ob ihrer Ursprünglichkeit schon fast wieder einen historischen Wert. Keine Ahnung, ob das hier jemand außer den ausgesprochenen Sonny-Vincent-Fans noch wirklich benötigt, aber als Anschauungsmaterial für den damals angesagten Sound in NYC und zum Nachempfinden des alten Geistes ist die Scheibe gar nicht so übel. Wenn auch selbst für Punkverhältnisse schon sehr kurz geraten.

Ralf Stierlen, 20.08.2009

 

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