Sparks

Music That You Can Dance To

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 16.06.2011
Jahr: 2011
Stil: Disco, Synth Pop/Rock, Funk, Techno

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Sparks
Music That You Can Dance To, Repertoire Records, 2011 (1986)
Russell MaelVocals
Ron MaelAll Synthesizers
Bob HaagGuitars, Synthesizers, Backing Vocals
Leslie BohemBass, Backing Vocals
David KendrickDrums
Guests:
John ThomasAdditional Keyboards
Robert MacheGuitar on Track 03
Produziert von: Ron Mael, Russell Mael & Greg Penny Länge: 38 Min 28 Sek Medium: CD
01. Music That You Can Dance To05. The Scene
02. Rosebud06. Shopping Mall Of Love
03. Fingertips07. Modesty Plays (New Version)
04. Armies Of The Night08. Let's Get Funky

Die von nicht wenigen Musikenthusiasten schlicht und ergreifend genial genannten US-amerikanischen Brüder Ron und Russell Mael stehen als SPARKS bereits seit vielen Jahren für Pioniergeist, Forscherdrang, Trendinnovationen, Wandlungsfähigkeit, Mehrdimensionalität und Wagemut in Sachen populärer Musik. 1986 erschien mit “Music That You Can Dance To“ ein Album, das seinem Namen nicht umsonst trägt. Vor kurzem veröffentlichten Repertoire Records das Werk ein weiteres Mal.

Der Titel der Platte verspricht keinesfalls zu viel. Die Stilausrichtungen der acht sehr melodischen und recht simpel gestalteten Songs (darunter eine neue Version von Modesty Plays) erstrecken sich von Disco über Synth Pop/Rock, Funk und Rock, bis hin zu elektronischen Tönen und Techno. Da kommt die Lust am (Mit)Tanzen auch nach fünfundzwanzig Jahren noch ganz von alleine. Die Gebrüder Mael bleiben sich, wie immer, selber dahingehend treu, dass sie ihr ureigenstes Ding durchziehen, statt irgendwelchen Strömungen hinterher zu hecheln. So falsch können sie damit ja nicht liegen, denn immerhin wurden Künstler wie z.B. die PET SHOP BOYS, DEPECHE MODE, YAZOO, SOFT CELL und viele mehr von ihnen beeinflusst.

“Music That You Can Dance To“ wurde, in gewohnt hoher Qualität, unter der Ägide von Repertoire Records remastered. Der, quasi labeleigene, Musikjournalist Chris Welch steuerte die ausführlichen Bemerkungen im Booklet zu dieser Neuauflage bei.

Den SPARKS war es schon immer völlig gleichgültig, was andere im Musikgeschäft so treiben. Für sie zählen nur das Ausleben ihrer unbändigen Kreativität und die Vermeidung von Langeweile und/oder (Selbst)Wiederholungen. Ron und Russell Mael schaffen es bis heute, mit ihren Veröffentlichungen für Staunen, Überraschung und auch Verwunderung zu sorgen. Vor diesem Hintergrund ist es umso bewundernswerter, dass “Music That You Can Dance To“ trotzdem immer und überall als von ihnen stammend bzw. interpretiert, zu erkennen ist. Hauptverantwortlich dafür dürften sowohl der unverwechselbare Falsett(Gesang) von Russell und Rons unverkennbares Synthesizer- und Keyboardspiel sein. Nicht zu vergessen, die immer wieder ungewöhnlichen Klänge und die mitunter herrlich krassen Texte. Egal, ob selbst geschrieben oder fremd verfasst.

Wer mal wieder so richtig Abtanzen und ins Schwitzen kommen möchte, dabei Freude an Selbstironischem, Verquerem, Humorigem und, vor allem anderen, nicht Alltäglichem empfindet, sollte sich diese überzeugende Neuveröffentlichung von “Music That You Can Dance To“ unbedingt gönnen. Das gilt selbstredend nur, sofern er/sie das Album nicht schon in einer früheren Edition daheim hat.

Michael Koenig, 03.06.2011

 

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