Spidergawd

Spidergawd II

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 23.01.2015
Jahr: 2015
Stil: Hard/ Psychedelic Rock

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Redakteur(e):

Ralf Stierlen


Spidergawd
Spidergawd II, Crispin Glover Records, 2015
Per BortenVocals & Guitar
Rolf Martin SnustadSaxophone
Bent SaetherBass
Kenneth KapstadDrums
Produziert von: Per Borten Länge: 42 Min 08 Sek Medium: CD
01. ...Is All She Says06. Get Physical
02. Tourniquet07. Made From Sin
03. Crossroads08. Our Time (Slight Return)
04. Fixing To Die Blues09. Sanctuary
05. Caerulean Caribou

Das Jahr fängt gut an für alle Freunde klassischer, analoger Rockmusik im Geiste der 70er. Denn der Zweitling von SPIDERGAWD wartet mit neun Songs zwischen Hard Rock, Blues, Boogie und Psychedelic Rock auf, die klar machen das wir es hier nicht mit unerfahrenen Jungspunden zu tun haben. Der MOTORPSYCHO-Ableger geht hier gnadenlos nach vorne, um mit unbezähmbarem Groove über alles hinwegzurollen, was sich in den Weg stellen könnte (…Is All She Says; Tourniquet).

Da Schleichen sich dann auch mal ein paar Stonerriffs ein. Es gibt ausladende psychedelische Instrumentalpassagen (Caerulean Caribou) und insgesamt gilt dasselbe wie für MOTORPSYCHO: Gerne ein mächtiges, klassische Rockriff, aber keinerlei Scheuklappen oder Berührungsängste mit Abzweigungen vom geraden Weg. Für diese speziellen Momente ist vor allem Rolf Martin Snustad mit seinem Saxophone zuständig, der dann gerne mal für etwas progressive bis jazzrockige Töne sorgt (Sanctuary). Dabei klingt das Ganze dann noch so kochend heiß und jamfreudig, als wäre das Album live, zumindest aber an einem Stück eingespielt worden. Das tröstet dann auch über den Klang hinweg, der denn auch – um es positiv auszudrücken – authentisch nach 70er Jahre klingt. Aber irgendwie würde ein transparenter, glasklarer Klang auch nicht zu dieser Musik passen.

Auf jeden Fall ist das nicht nur etwas für Freunde der rockigen Sachen von MOTORPSYCHO, sondern für alle, die zeitlose, knochenehrliche Rockmusik aus den guten alten Tagen goutieren können und dabei auch einen Extraschuss Bläser vertragen können. Wenn ich mir diese Songs, die natürlich standesgemäß auf (farbigem) Vinyl – mit der CD als Beigabe – erschienen sind noch auf der Bühne vorstelle, dann wird sich wohl jeder gerne von dem Netz dieser Spinnen-Götter einfangen lassen.

Ralf Stierlen, 21.01.2015

 

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