Spooky Tooth

Nomad Poets - Live In Germany 2004

( English translation by Google Translation by Google )

CD & DVD-Review

Reviewdatum: 27.05.2016
Jahr: 2016
Stil: Blues Rock

Links:

Spooky Tooth Homepage



Redakteur(e):

Michael Koenig


Spooky Tooth
Nomad Poets - Live In Germany 2004, Esoteric Recordings/Cherry Red Records, 2016
Mike KellieDrums
Mike HarrisonLead Vocals, Keyboards, Harp
Gary WrightLead Vocals, Keyboards
Additional Musicians:
Joey AlbrechtBacking Vocals, Guitar
Michael "Bexi" BeckerBacking Vocals, Bass
Produziert von: Gary Wright Länge: 164 Min 34 Sek Medium: CD & DVD
CD (56 Min 34 Sek):
01. Waitin' For The Wind06. Wildfire
02. Sunshine Help Me07. Better By You, Better Than Me
03. That Was Only Yesterday08. Tobacco Road
04. The Wrong Time09. Hangman, Hang My Shell On A Tree
05. Feelin' Bad10. Evil Woman
DVD (108 Min 00 Sek):
01. Waitin' For The Wind08. Tobacco Road
02. Sunshine Help Me09. Hangman, Hang My Shell On A Tree
03. That Was Only Yesterday10. Evil Woman
04. The Wrong TimeBonus Content:
05. Feelin' BadGary Wright Live In San Diego 1976:
06. Wildfire11. Love Is Alive
07. Better By You, Better Than Me12. Are You Weepin'
13. Band Interviews
14. Slideshow

Die britische Band SPOOKY TOOTH war ursprünglich von den späten 1960ern bis hinein in die 1970er Jahre in Sachen Blues Rock und Psychedelic Rock aktiv. Die durch die drei Gründungsmitglieder Mike Kellie, Mike Harrison und Gary Wright reformierte Gruppe gastierte (zuzüglich der beiden weiteren [deutschen] Musiker Joey Albrecht [KARTHAGO] und Michael “Bexi“ Becker [ex-LAKE, HAMBURG BLUES BAND]) am vierten Juni 2004 in der Music Halle, Worpswede, sowie bei Rock & Blues im Park beim Hamburger Landhaus Walter. Diese Shows wurden damals aufgezeichnet. Dem Ende 2003 verstorbenen Bassisten Greg Ridley gewidmete Ausschnitte daraus erschienen bereits 2007 als “Nomad Poets - Live In Germany 2004“ etwas zeitversetzt jeweils separat auf CD und DVD. Jetzt sind diese Aufnahmen remastered unter identischem Titel als CD-DVD-Set (zusätzliches Filmmaterial inklusive) herausgekommen. Wir konnten diese Kombination testen.

Die CD gibt die äußerst dynamischen Darbietungen des britisch-deutschen Quintetts wirklich lebensecht wider. Von Beginn bis Ende des sich über zehn Tracks erstreckenden (mit der früheren Ausgabe identischen) Programms spürt man die große Freude der Akteure an ihrem Tun. Der Fünfer brilliert mit phasenweise hartem Blues Rock, Blues, psychedelischen Passagen, sowie Funk-, Country-, Pop- und Boogieeinschüben. Harrison und Wright drücken dem Geschehen mit ihrer jeweiligen Stimme, mehr noch jedoch mit den ebenfalls gebotenen Doppelgesängen einen ganz und gar eigenen Stempel auf. Die ausgewählten Nummern (eigene und fremde) entstammen den Alben “It’s All About“ (1968), “Spooky Two“ (1969), “The Last Puff“ (1970) und “You Broke My Heart So I Busted Your Jaw“ (1973).

Beim Betrachten des (völlig mit der CD übereinstimmenden) Hauptteils der DVD relativiert sich einiges von dem Positiven, das der Tonträger vermittelt, leider ein wenig. Das liegt in erster Linie am Publikum, das, egal ob in Worpswede oder Hamburg, nur unbeständig Begeisterung verbreitet. Vor diesem Hintergrund nötigen die Leistungen der Musiker dem Zuschauer noch größere Hochachtung ab. Die Bildqualität ist in Ordnung, während die Compact Disc den besseren Klang aufweist.
Nach den Gigausschnitten kann man sich Gary Wright mitsamt Band für die Dauer von zwei Songs bei einem Stadionauftritt in San Diego anno 1976 zu Gemüte führen. Eine nette kleine Zeitreise, liegt dieses Open Air doch schließlich schon runde vierzig Jahre zurück.
Sodann kommen relativ kurze Interviews mit Mike Harrison, Mike Kellie und Gary Wright.
Am Schluss der Disc steht eine kurze Bildergalerie, die überwiegend Live-Fotos zeigt.

In dem Booklet, das den Digipack vervollständigt, bekommt man die Möglichkeit, sehr umfangreiche und interessante Bemerkungen von Mark Powell nachzulesen.

“Nomad Poets - Live In Germany 2004“ zeigt, dass SPOOKY TOOTH auch lange nach ihren erfolgreichsten Tagen noch fähig sind, unvergessliche Konzerte auf die Bühnenbretter zu legen.

Michael Koenig, 30.04.2016

 

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