Status Quo

Die Status Quo Autobiografie

( English translation by Google Translation by Google )

Buch-Review

Reviewdatum: 16.11.2011
Jahr: 2011
Stil: Boogie Rock
Verlag: Hannibal Verlag

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Status Quo
Die Status Quo Autobiografie, KOCH International GmbH/Hannibal Verlag, 2011
von: Francis Rossi, Rick Parfitt mit Mick Waller
ISBN: 978-3-85445-365-9
Umfang: 384 Seiten
Preis: 19,99 € zzgl. Versandkosten

Jetzt gibt es sie also endlich. Die, offiziell, allererste autorisierte Autobiografie von den ungekrönten Boogie Rock-Königen STATUS QUO in deutschsprachiger Übersetzung (zumindest steht das so im Informationsmaterial). Verfasst wurde dieses monumentale Werk, natürlich, von den beiden, bereits seit Jahrzehnten als Hauptdarsteller der Band fungierenden Gitarristen und Sängern Francis Rossi und Rick Parfitt. Schriftstellerische Unterstützung holten sie sich bei dem renommierten britischen Musikjournalisten Mick Waller. Die englische Originalausgabe dieses, den STATUS QUO-Anhängern auf der ganzen Welt gewidmeten Buches, erschien 2005 als “XS All Areas: The STATUS QUO Autobiography“. Die deutsche Version trägt den umwerfend fantasievollen, griffigen und für Furore sorgenden Titel “Die STATUS QUO Autobiografie“.

“Die STATUS QUO Autobiografie“ führt einmal mehr vor Augen, was es heißt, ganz vorne in das turbulente Showbusiness involviert zu sein. Man führt ein Leben auf der Überholspur und muss täglich darum kämpfen, nicht unterzugehen. Persönliches Befinden ist da nur am Rande von Interesse. Allgemeingültiges Motto: “The Show must go on“. Du musst (wie sonst überall auch im Berufsalltag), koste es, was es wolle, funktionieren. Klingt krass, ist aber so. Heute vielleicht sogar noch schlimmer, als früher. Dass damit nicht jeder einfach so klar kommt, dürfte nur allzu einleuchtend sein. Viele klammern sich ab einem gewissen Stadium an die zahllosen kleinen Helferlein, sprich Drogen.
Der Inhalt dieses Werkes deckt sowohl das Privatleben von Rossi und Parfitt, als auch die Karriere der Band, für welche diese beiden Gentlemen stehen, ab. In jeweils fünf Kapiteln erzählen sie jeweils abwechselnd frisch von der Leber weg. Es geht äußerst persönlich und offen zu, auf den beinahe vierhundert Seiten. Nichts wird beschönigt. Krisen, Fehler und tragische Ereignisse, von denen es einige gab, kommen genauso vor, wie die Erfolge und schönen Zeiten, an welchen es ebenso wenig mangelte. Und genau darin liegt die große Stärke des Buches. Es beleuchtet beide Seiten der Medaille und nimmt dem Rockzirkus dadurch viel von seinem vordergründigen Zauber.

Die zahlreichen schwarz-weißen Fotos verleihen dieser Autobiografie eine zusätzliche, optische Dimension. Man bekommt einiges zu sehen, aus Rossis und Parfitts familiärem Umfeld fernab von STATUS QUO, aber natürlich ebenso ihrem Leben mit dieser Gruppe.

“Die STATUS QUO Autobiografie“ vermittelt dem Leser ein ehrliches und aufrichtiges Bild von der Existenz als Rockstar. Mit all seinen Höhen und Tiefen. Dadurch wird klargestellt, dass auch berühmte Leute eben nur Menschen und keine Maschinen sind. Viele innerhalb der Unterhaltungsindustrie, aber auch außerhalb derselben, scheinen das sehr gerne und oft zu verdrängen.

Michael Koenig, 08.10.2011

 

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