Steve Rothery Band

The Ghosts Of Pripyat

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 07.02.2015
Jahr: 2015
Stil: Instrumental Rock

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Redakteur(e):

Kay Markschies


Steve Rothery Band
The Ghosts Of Pripyat, InsideOut Music, 2015
Steve RotheryLead Guitar
Yatim HalimiBass Guitar
Leon ParrDrums
Dave FosterGuitar
Riccardo RomanoKeyboards and Acoustic Guitar
Gäste:
Steve HackettGuitar on "Morpheus" and "The Old Man Of The Sea"
Steven WilsonGuitar on "The Old Man Of The Sea"
Produziert von: Steve Rothery Länge: 55 Min 21 Sek Medium: CD
01. Morpheus05. Yesterday’s End
02. Kendris06. Summer’s End
03. The Old Man Of The Sea07. The Ghosts Of Pripyat
04. White Pass

Vor ein paar Wochen habe ich ja bereits bei der Betrachtung von Steve Rotherys Livealbum "Live In Rome" erwähnt, dass Künstler und Plattenfirma sich für eine sehr komische Veröffentlichungsreihenfolge für das Debüt der STEVE ROTHERY BAND entschieden haben.

Zuerst begab man sich auf eine kleine Tournee durch ausgesuchte Metropolen Europas, hat danach das Publikum mit besagtem Livealbum geglückt und wirft erst jetzt - knapp ein halbes Jahr später - das zugehörige Studioalbum auf den Markt.

Die Schnittmenge dieser beiden Platten ist - wie sollte es auch anders sein - denkbar groß. Lediglich der Titletrack The Ghosts Of Pripyat findet sich nicht auf den Liveaufnahmen aus der italienischen Hauptstadt wieder. Dafür glänzte "Live In Rome" mit einer ganzen Reihe von MARILLION-Songs, u.a. dem relativ selten gespielten Cinderella Search.

Und dennoch lohnt sich die Anschaffung von "The Ghosts Of Pripyat" sehr. Zum einen glänzt das Studioalbum durch eine sehr ausgewogene Produktion und einen sehr differenzierten Sound, zum anderen sind hier mit Steven Wilson und Steve Hackett auch sehr namhafte Musiker der Prog Rock-Szene zu hören.
Seine Wurzeln als MARILLION-Gitarrist kann Steve Rothery dabei nicht verdecken. Während sich auf Morpheus Parts befinden, die frappierend an das Finale des MARILLION-Songs King erinnern, wird sich beim Anfang von The Old Man Of The Sea jeder wohlfühlen, der die glorreichen "Brave"-Zeiten miterlebt hat.
Die Atmosphäre bleibt dabei fast durchgehend ruhig und entspannt, die Soli von Steve Rothery spielen sich zu keiner Zeit in den Vordergrund. Erst zum Ende der Platte wird es auf Summer's End und The Ghosts Of Pripyat ein wenig rauer und die Band unternimmt in diesem Kontext kleinere Ausflüge in die Soundwelten der 70er-Jahre.

"The Ghosts Of Pripyat" ist ein sehr schönes Album geworden, das in erster Linie von seiner emotionalen Vielseitigkeit lebt und aufgrund des Verzichts auf Gesang sicherlich eher für gemütliche Kaminabende im doch noch zurückgekehrten Winter geeignet ist als für ausgeflippte Luftgitarrenfreaks.

Kay Markschies, 06.02.2015

 

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