Stream Of Passion

A War Of Our Own


CD-Review

Reviewdatum: 29.04.2014
Jahr: 2014
Stil: Symphonic Metal

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Redakteur(e):

Marc Langels


Stream Of Passion
A War Of Our Own, Rough Trade Records, 2014
Marcela BovioGesang & Violine
Eric HazebroekGitarre
Martijn PetersSchlagzeug
Jeffrey RevetKeyboards & Piano
Johan van StratumBass
Stephan SchultzGitarre
Produziert von: Stream Of Passion Länge: 59 Min 18 Sek Medium: CD
01. Monster08. Delirio
02. A War Of Our Own09. Earthquake
03. The Curse10. Secrets
04. Autophobia11. Don't Let Go
05. Burning Star12. Out Of Darkness
06. For YouBonus Track:
07. Exile13. The Distance Between Us

Gegründet wurden STREAM OF PASSION im Jahr 2005 als seines der zahlreichen Projekte des niederländischen Multi-Instrumentalisten Arjen Anthony Lucassen. Doch nach nur einem Album, dem Debüt “Embrace The Storm“, verlor Lucassen das Interesse und wandte sich wieder seinen Haupt-Interessen AYREON oder STAR ONE sowie anderen Projekten zu. Aber die mexikanische Sängerin Marcela Bovio betrieb die Gruppe weiter und konnte für sie dank starker Alben wie “The Flame Within“ (2009) und “Darker Days“ (2011) eine immer größer werdende Fan-Gemeinde aufbauen. Und nun folgt Album Nummer Vier: “A War Of Our Own“.

Darauf bieten STREAM OF PASSION dem Hörer wieder ihre Version des symphonischen Metal mit weiblichem Gesang. Dabei gehen sie weniger pompös ans Werk als NIGHTWISH, nicht so brachial wie EPICA und auch nicht so popig ausgerichtet wie teilweise WITHIN TEMPTATION. Und dennoch verbinden STREAM OF PASSION Elemente dieser Bands. Beim Hören muss ich manchmal an die Niederländer von DELAIN denken; insbesondere an deren Zweitwerk “April Rain“, das musikalisch in eine nahezu identische Kerbe schlug.

Am meisten Eigenständigkeit und Flair beweisen STREAM OF PASSION bei den Liedern, die Sängerin Marcela Bovio in ihrer Muttersprache Spanisch vorträgt: Exile und Delirio. Diese Linie sollte die Band konsequenter weiter verfolgen. Damit würde sie noch mehr an Eigenständigkeit und Profil gewinnen und könnte dadurch meines Erachtens nach auch zu den Großen der Szene weiter aufschließen.

STREAM OF PASSION haben mit “A War Of Our Own“ ein rundum gelungenes und sehr fein austariertes Werk vorgelegt, meiner Meinung nach ihr bislang bestes. Dabei gelingt es ihnen, sich in einer nahezu minimalen Schnittmenge der oben angeführten Art-verwandten Bands zu bewegen und sich doch als eigenständige Marke zwischen den Großen des Genres zu etablieren.

Marc Langels, 28.04.2014

 

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