Strings 24

Strings 24

( English translation by Google Translation by Google )

CD-Review

Reviewdatum: 05.06.2009
Jahr: 2009
Stil: Instrumentaler Prog Metal, Hard Rock & mehr

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Redakteur(e):

Michael Koenig


Strings 24
Strings 24, Lion Music/H'Art, 2009
Frank CarusoGuitar
Stefano "Sebo" XottaGuitar
Gianluca FerroGuitar
Gabriele BaroniBass
Roberto GualdiDrums
Guests
Alessandro Del VecchioHammond on Track 06
Lorenzo FeliciatiBass on Tracks 06 & 12
Produziert von: Strings 24 Länge: 54 Min 07 Sek Medium: CD
01. Introspective (Intro)07. Mystical Thoughts
02. Outraged Dimensions08. G String Song
03. Running In The Wind09. Psychedelic
04. Double D10. Flown
05. Schizophrenic Disorder11. Besides Nowhere
06. Remember Blues12. Go Down Peter!

Die italienischen Gitarristen Frank Caruso, Stefano “Sebo“ Xotta und Gianlica Ferro bilden den harten Kern von STRINGS 24. Der Name leitet sich von der Gesamtzahl der Saiten ihrer Instrumente ab, von denen jedes jeweils nicht etwa lediglich sechs, sondern gleich acht Stück aufweist. Man gönnt sich ja schließlich sonst nichts. Die drei Musiker sind schon lange im Geschäft und verfügen über entsprechende Erfahrung. Ende 2007 begannen sie mit dem Songwriting für ihr erstes gemeinsames Album und legten im Sommer 2008 schließlich fest, welche der Stücke darauf zu finden sein sollten. Jeder von ihnen komponierte und entwickelte seine Tracks im jeweils eigenen Heimstudio. Dann fügte man alles zusammen. Der Drum Sound wurde zunächst digital erstellt und erst hinterher an einem echten Schlagzeug eingespielt. Jetzt darf das Debütwerk mit dem extrem einfallsreichen Namen ’Strings 24’ bewundert werden.

Das Album bietet rein instrumentalen, natürlich von den Gitarren dominierten, Stoff, dem logischerweise die Einflüsse seiner Erschaffer, wie zum Beispiel Gary Moore, Zakk Wylde (Black Label Society, Ozzy Osbourne), Marty Friedman (ex-MEGADETH), Ritchie Blackmore, Yngwie Malmsteen anzuhören sind. Kein Wunder also, dass ’Strings 24’ sowohl Hard Rock, Blues Rock -mit einem Schuss Psychedelic-, Heavy Metal, Melodic Power Metal, als auch Prog Metal auf die Reise in Richtung Gehörgänge schickt. Aber egal, welchem Genre oder Subgenre sie sich gerade zuwenden, es wird sehr schnell deutlich, dass die drei Italiener ihre aufgemotzten Arbeitsgerätschaften beherrschen. Und zwar richtig gut. Das muss der Neid ihnen schon lassen. Was auch sehr positiv auffällt, ist die Tatsache, dass Caruso, Xotta und Ferro zwar auch gniedeln und frickeln, zum Glück aber nicht wie die Berserker. Sie versuchen keinesfalls sich gegenseitig auszustechen. Das würde auf Dauer doch eher nerven als unterhalten. Die Nichtmusiker unter den Lauschern zumindest. Es ist dem Trio also bewusst, dass es nicht darum gehen kann, sich selber und sein Können in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen. Dementsprechend treten sie als Team auf, agieren mit- und nicht gegeneinander, stellen ihre Fähigkeiten in den Dienst der Mannschaft und beeindrucken dadurch um so mehr.

Die Tracks kommen in der Regel melodiös, druckvoll, knackig und wuchtig rüber. Sie sind in den entsprechenden Geschwindigkeiten gehalten. Nichtsdestotrotz bieten die Kompositionen den Zuhörern doch zwischendurch auch ruhige und langsamere Augenblicke zum Durchatmen. So können diese sich mit frischem Schwung in das nächste Klangabenteuer stürzen, von denen ’Strings 24’ so viele zu bieten hat. Eine besondere Erwähnung verdient die letzte Nummer Go Down Peter!. Sie basiert auf Peter Gunn, der von Henry Mancini komponierten Titelmelodie der gleichnamigen amerikanischen Fernsehserie. Im Gegensatz zu einer Menge anderer Musiker beschränken sich STRINGS 24 aber nicht auf das bloße Nachspielen, sondern verleihen dem Stück eine ganz eigene und individuelle Note. Deshalb wohl auch der abgewandelte Titel.

STRINGS 24 geben mit ihrem ersten Longplayer ’Strings 24’ den Anhängern aller schon genannten Gitarristen Futter für die Ohren, lassen aber ebenso die Fans von Steve Vai und Joe Satriani aufhorchen.

Michael Koenig, 25.05.2009

 

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